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Brienz

Szenario Brienz

Ich kann und will es einfach nicht verstehen, warum: Seit so vielen Jahren findet der Kanton und der Staat keine Lösung für die rund 80 Einwohnenden von Brienz. Wieso konnte man nicht schon lange in Vazerol Container-Häuschen erstellen, wo die Brienzer und Brienzerinnen selbstbestimmt wohnen könnten, bis dann einmal Gewissheit wird was der Berg will, oder was der Entwässerungsstollen bewirkt. Es wird mir schlecht, wenn ich daran denke, wie Milliarden von unseren Steuergeldern für Soforthilfen und andere Hilfen in der Welt verteilt werden. Es werden zig Millionen ausgegeben, damit es fremden Menschen gut geht. Doch für eigene Leute, die ihre Abgaben immer entrichtet haben und unverschuldet in diese ohnmächtige Lage gekommen sind, gibt es nur Pflästerli! Es ist eine traurige Schande.

Annemarie Schmidle
25.11.24 - 17:08 Uhr
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Thusis
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Danke, Annemarie Schmidle. Ja. Wenn die Brienzer etwa Ukrainer wären, hätten Sie bereits Hilfe und Wohnraum in der Schweiz. Wohnungsnot in Schweiz. Und die Bündner sagten leider 2 mal JA zu den Mietvorlagen 24.11.24, die Schweiz sagte 2 mal Nein.
Ganz falsch liegt – wieder mal – Jean-Marie Zogg. Beispiel:
1) "Dass Kanton und Bund zu wenig tun, ist eine böse Unterstellung. Der Berg ist nicht aufzuhalten, er wird weiterrutschen."
2) "das Menschenmögliche wurde getan, man denke an die Überwachungsanlagen, an den Bau von Drainagen."
Mein Fazit:
Ein Widerspruch in sich.
Ich empfahl in Brienz GR von Anfang an, alles Geld in eine Umsiedlung zu investieren – statt in den Berg, der eh unstoppable ist.
Wohnen-Angebote (allerdings wie in GR üblich VIEL zu teuer) nahe Brienz:
►Vazerol:
https://www.newhome.ch/de/kaufen/immobilien/wohnung/moeblierte-wohnung/…
►Klein-Häuser (Mobil-Container) in Sozas.
https://www.appa.ch/17235.htmc
►Zitat: Das Modul peilt auf das Bewusstsein der Bewohner, welche unter der Berücksichtigung reduzierter Ressourcen auf die Probe gestellt werden:
https://www.valsurses.ch/de/quadrin-autarc

Frau Schmidle
Sie sind überzeugt, dass der Kanton zu wenig für die Einwohner von Brienz tut. Sie sind überzeugt, dass eine Containersiedlung in Vazerol das Problem entschärfen würde. Ob die geplagten Brienzer das schätzen würden? Ich glaube nicht.
Dass Kanton und Bund zu wenig tun, ist eine böse Unterstellung. Der Berg ist nicht aufzuhalten, er wird weiterrutschen. Aber das Menschenmögliche wurde getan, man denke an die Überwachungsanlagen, an den Bau von Drainagen, an die logistische und finanzielle Hilfe von Fachleuten und Behörden.
Der Vergleich mit ausländischer Hilfe ist Populismus. Mit diesem Vergleich soll Stimmung gegen die Schweizer Entwicklungshilfe gemacht werden. In gewissen Ländern herrscht Hunger, Kriege töten und verstümmeln Menschen. Kindern wird die Zukunft geraubt, Frauen werden ausgebeutet und misshandelt. Jede Hilfe ist nötig. Bitte nicht Hilfe im Ausland gegen Hilfe im Inland ausspielen.

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