Moskau Putin bringt Altkanzler Schröder als Vermittler ins GesprächKremlchef Wladimir Putin hat den seit langem mit ihm befreundeten Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine ins Spiel gebracht.
Bratislava/Moskau Fico will keinen «Eisernen Vorhang zwischen EU und Russland»Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau verteidigt und zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland aufgerufen. «Ich lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab», sagte der Linksnationalist in einem Facebook-Video auf dem Rückflug aus Moskau nach Bratislava.
Moskau Moskau will Uran aus dem Iran einlagernRussland ist nach den Worten von Präsident Wladimir Putin bereit, angereichertes Uran aus dem Iran abzutransportieren und einzulagern. Das sagte Putin bei einer ausserordentlichen Pressekonferenz nach den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich habe dazu Einigkeit bestanden, doch hätten die USA plötzlich ihre Haltung verschärft.
Bratislava Slowakische Opposition: Ficos Moskau-Reise ist «Verrat»Dass der slowakische Ministerpräsident Robert Fico als einziger EU-Regierungschef an der Siegesfeier in Moskau teilgenommen hat, bringt ihm zu Hause heftige Kritik ein. «Mit dieser Reise spuckt der Regierungschef unseren Verbündeten ins Gesicht», empörte sich Branislav Gröhling, der Chef der liberalen Partei Freiheit und Solidarität.
Moskau Putin erneuert Gesprächsangebot - aber in MoskauKremlchef Wladimir Putin ist bereit zu direkten Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, aber nur in der russischen Hauptstadt. «Wer sich mit mir treffen will, muss nach Moskau kommen», sagte Putin bei einer ausserordentlichen Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau.
Kiew Feuerpause in der Ukraine wird zur Truppenrotation genutztSowohl die russischen als auch die ukrainischen Streitkräfte nutzen nach Angaben aus Kiew die aktuelle Feuerpause zum Heranführen von Verstärkungen sowie zur Rotation ihrer Truppen. Daneben würden auch neue Waffen und Munition an die Frontlinien herangebracht, sagte der ukrainische Armee-Pressesprecher Viktor Trehubow im Fernsehen.
Warschau Polnische Polizei findet Militärdrohne an russischer GrenzeAuf einem Feld nahe der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg) haben die polnischen Behörden eine abgestürzte Drohne sichergestellt. Polizei und Militärpolizei hätten am Morgen den Hinweis erhalten, nahe der Stadt Bartoszyce sei ein unbekanntes Flugobjekt gefunden worden, teilte die Militärpolizei auf Facebook mit.
Tschernobyl/Tschernihiw Feuerwehr kämpft weiter gegen Brand in Tschernobyl-SperrzoneHunderte Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen einen Waldbrand in der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine an. Das nach ukrainischen Angaben durch zwei russische Drohnen am Donnerstag ausgelöste Feuer hat inzwischen mehr als 1.200 Hektar erfasst, wie die Behörden mitteilten. Insgesamt waren 374 Personen an den Löscharbeiten beteiligt.
Bern Cassis bezeichnet Beziehungen zur EU als «strategisch»Bundesrat Ignazio Cassis hat die Frage der Beziehungen der Schweiz zur EU an der Generalversammlung der Europäischen Bewegung Schweiz am Samstag als «strategisch» bezeichnet. Die Bewegung selbst lehnt die Volksinitiative zur 10-Millionen-Schweiz ab.
Teheran Ehemann: Gesundheitszustand von Nobelpreisträgerin Mohammadi kritischDer Gesundheitszustand der iranischen Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi bleibt nach Angaben ihres Ehemanns kritisch. Sie habe einen starken Blutdruckabfall auf 9 zu 4 erlitten, zudem falle ihr inzwischen selbst das Sprechen schwer, schrieb der in Paris lebende Taghi Rahmani auf der Plattform X.
Luzern Kundgebungen von und gegen Mass-Voll gehen zu EndeDie Kundgebungen von Mass-Voll in Luzern hat sich gegen 17 Uhr aufgelöst. Nach einer kurzen Sperrung der Seebrücke zog sich auch die Gegendemo zurück.
Luzern Umstrittene Mass-Voll-Demo startet in LuzernEinige hundert Personen haben sich auf dem Luzerner Kurplatz zu einer Demonstration der Organisation Mass-Voll versammelt. Da rechtsextreme Akteure erwartet werden, ist eine Gegenkundgebung angekündigt.
Einsiedeln SZ 25 Jahre Babyfenster: Stiftung zieht positive BilanzAuf den Tag genau am Samstag vor 25 Jahren ist beim Spital Einsiedeln SZ das erste Babyfenster der Schweiz eröffnet worden. Seither sind an acht Standorten 31 Neugeborene anonym abgegeben worden, wie die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) mitteilte.
Budapest Peter Magyar ist Ungarns neuer MinisterpräsidentDas ungarische Parlament hat Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. 140 von 199 Abgeordneten stimmten für den bürgerlichen Politiker, 54 gegen ihn, einer enthielt sich der Stimme. Vier Abgeordnete nahmen nicht an der Abstimmung teil. Magyar löst den Rechtspopulisten Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht ab.
Budapest Peter Magyar zum Ministerpräsidenten Ungarns gewähltDas ungarische Parlament hat Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. 140 der 199 Abgeordneten stimmten für den bürgerlichen Politiker, der damit den Rechtspopulisten Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht ablöst.
Moskau Putin siegessicher im Ukraine-Krieg – Parade ohne PanzerDer russische Präsident Wladimir Putin hat sich bei der Militärparade zum 9. Mai sicher gezeigt, dass Moskaus Armee den Angriffskrieg gegen die Ukraine gewinnt. «Ich bin fest davon überzeugt: Unsere Sache ist gerecht, wir stehen zusammen, der Sieg war immer und wird immer auf unserer Seite sein», sagte Putin in scharfem Ton auf dem Roten Platz in Moskau.
Tel Aviv/Berlin Israel meldet 85 Angriffe auf Hisbollah-Ziele im LibanonDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden 85 Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Dazu gehörten Waffenlager, Abschussrampen sowie weitere militärische Infrastruktur. Die Armee begründete den Einsatz mit der Abwehr von Bedrohungen für israelische Zivilisten und Soldaten im Südlibanon.
Eriwan Streit um Rückkehr belastet den Friedensprozess in BergkarabachDer Konflikt um Bergkarabach sowie die Forderung nach einer Rückkehr der vertriebenen Bevölkerung lassen Armenien nicht in Ruhe. Auch Schweizer Politiker diskutieren bei den heiklen Fragen mit.
Moskau Ohne Panzer und Raketen - Putin nimmt Militärparade abAuf dem Roten Platz in Moskau hat unter massiven Sicherheitsvorkehrungen die grosse Militärparade zum Tag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland mit Tausenden Soldaten begonnen. Kremlchef Wladimir Putin nimmt aus Angst vor ukrainischen Drohnenangriffen die Parade diesmal ohne Panzer, Raketen und Militärtechnik ab.
Moskau Kreml kritisiert Selenskyjs «dummen Witz» zur MilitärparadeDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mit seinem Dekret zu seiner «Genehmigung» der russischen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau auf Kritik gestossen.
Washington/Teheran Trump wartet: Wie reagiert der Iran auf den US-Vorschlag?Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen scheinen die USA und der Iran erneut auf die diplomatische Karte zu setzen.
Moskau/Washington Putin feiert Militärparade im Schutz von Trumps WaffenruheIm Schutz einer von den USA vermittelten Waffenruhe kann Russlands Präsident Wladimir Putin heute die traditionelle Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau abnehmen. US-Präsident Donald Trump teilte am Freitag in Washington unerwartet mit, Putin und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hätten seiner Bitte um eine dreitägige Waffenruhe bis zum 11. Mai zugestimmt.
Budapest Orban geht, Magyar kommt - Ungarn startet in die SystemwendeMit der Wahl des politischen Senkrechtstarters Peter Magyar zum Ministerpräsidenten geht heute in Ungarn die 16-jährige Ära des Rechtspopulisten Viktor Orban zu Ende.
Genf Cassis und Frankreichs Aussenminister besprechen G7 von EvianDer G7-Gipfel in Evian auf der französischen Seite des Genfersees naht. Um Fragen von Sicherheit und Organisation ging es deshalb beim Treffen von Bundesrat Ignazio Cassis mit dessen französischem Amtskollegen, Aussenminister Jean-Noël Barrot, am Freitagabend in Genf.
Washington Trump: Dreitägige Waffenruhe zwischen Ukraine und RusslandUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Russland und die Ukraine von einer ab morgen geltenden dreitägigen Waffenruhe überzeugt. Diese werde die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von 1.000 Gefangenen jeder Seite umfassen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die Bitte sei direkt von ihm vorgebracht worden.
Washington Trump: Dreitägige Waffenruhe zwischen Ukraine und RusslandUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Russland und die Ukraine von einer ab morgen geltenden dreitägigen Waffenruhe überzeugt. Diese werde die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von 1.000 Gefangenen jeder Seite umfassen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Eine Bestätigung aus Moskau oder Kiew gab es zunächst nicht.
Teheran Bildungskrise an iranischen UniversitätenIm Zuge des Kriegs herrscht an iranischen Universitäten grosse Unsicherheit über die Zukunft. Irans Wissenschaftsminister sagte am Freitag, es sei immer noch keine Entscheidung über Vorlesungen in Präsenz gefallen. Dies gelte auch für Prüfungen.
London Historische Niederlage für Labour in Wales zeichnet sich abDie jahrzehntelange Dominanz der Labour-Partei in Wales findet nach vorläufigen Ergebnissen der Regionalwahl ein bitteres Ende. Die Sozialdemokraten von Premierminister Keir Starmer landeten bei der Wahl zum walisischen Regionalparlament, dem Senedd, nur auf Platz drei.
Rom Rubio enttäuscht über Europas Haltung im Iran-KriegUS-Aussenminister Marco Rubio hat sich erneut über die aus Sicht seiner Regierung unzureichende Unterstützung europäischer Regierungen im Iran-Krieg enttäuscht gezeigt.
Kiew Selenskyj: US-Vertreter in der Ukraine erwartetNach Gesprächen in den USA über ein Ende des russischen Angriffskriegs erwartet Kiew in den nächsten Wochen Gesandte von US-Präsident Donald Trump.
Istanbul Erneute Festnahmewelle gegen Istanbuler StadtverwaltungDie türkischen Behörden haben am Freitagmorgen in Istanbul 29 Verdächtige im Rahmen von Ermittlungen wegen mutmasslicher Ausschreibungsmanipulationen festgenommen.
Tschernobyl/Tschernihiw Waldbrand in Sperrzone um TschernobylIn der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ist ein Waldbrand ausgebrochen.
Bern Wahl von Greta Gysin zur Grünen-Fraktionschefin nur noch FormsacheDie Tessiner Nationalrätin Greta Gysin steht vor der Wahl zur neuen Fraktionschefin der Grünen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist ist sie die einzige Kandidatin. Ihre Wahl gilt als Formsache.
Pompeji Papst Leo XIV. ruft zum Einsatz für den Frieden aufZum Jahrestag seiner Wahl zum Papst ruft Leo XIV. die Gläubigen zum Einsatz für den Frieden auf.
Bern/St. Gallen Falsche Zahlen zu Parteispenden unterstehen ÖffentlichkeitsgesetzFalsche Zahlen zur Politikfinanzierung unterstehen dem Öffentlichkeitsprinzip. Zu diesem Schluss kommt das Bundesverwaltungsgericht in zwei aktuellen Urteilen. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) will diese nun prüfen.
Neuenburg Finanzielle Unsicherheiten reichen bis tief in die MittelschichtEine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung gehört der Mittelschicht an. Eine Auswertung des Bundesamtes für Statistik zeigt aber, dass ein Viertel der unteren Mittelschicht zuletzt nicht in der Lage war, unerwartete Ausgaben von 2500 Franken zu stemmen.
London Britischer Superwahltag: Zugewinne für RechtspopulistenErste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Grossbritannien deuten auf grosse Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK hin.
Rostow/Jaroslawl «Waffenruhe» beginnt mit ukrainischen Attacken auf RusslandIn der Nacht der von Moskau einseitig ausgerufenen Waffenruhe hat die Ukraine schwere Drohnen- und Raketenangriffe auf russisches Gebiet gestartet. Es gebe Zerstörungen durch Drohnentrümmer in mehreren Städten der Region Rostow, teilte der Gouverneur des südrussischen Gebiets, Juri Sljussar, bei Telegram mit.
Washington USA fordern Freilassung von Nobelpreisträgerin MohammadiDie USA fordern den Iran auf, die schwer erkrankte iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi sofort aus dem Gefängnis freizulassen.
Teheran/Washington Wackelnde Waffenruhe: USA greifen Ziele im Iran anDie Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird auf eine neue Probe gestellt: Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Strasse von Hormus hat das US-Militär als Vergeltung Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) der US-Streitkräfte auf der Plattform X mit.
Washington Trump erwartet Jumbojet aus Katar zum Geburtstag der USATrotz Korruptionsvorwürfen soll ein Jumbojet aus Katar nach Worten von US-Präsident Donald Trump pünktlich zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten als Regierungsflieger bereitstehen. Trump bejahte die Frage einer Journalistin, ob er die Maschine bis zum 4. Juli – dem Unabhängigkeitstag der USA – erwarte.
Washington Trump droht dem Iran: Deal jetzt oder es folgen brutale SchlägeNach den jüngsten US-Angriffen auf Ziele im Iran fordert Präsident Donald Trump die Islamische Republik erneut auf, schnell eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Ansonsten werde das US-Militär iranische Einheiten in Zukunft noch viel härter und viel gewaltsamer treffen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Washington/Teheran USA und Iran beschiessen sich in Strasse von HormusTrotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Strasse von Hormus beschossen. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele im Iran an. «US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung», teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) der US-Streitkräfte auf der Plattform X mit.
Washington USA verhängen neue Sanktionen gegen Militärkonzern in KubaDie US-Regierung von Präsident Donald Trump hat neue Sanktionen gegen den mächtigen kubanischen Militär- und Wirtschaftskonzern «GAESA» sowie weitere Akteure der kommunistischen Führung in Kuba verhängt. Der Konzern kontrolliert grosse Teile der Inselwirtschaft.
Washington/Teheran USA und Iran beschiessen sich in Strasse von HormusTrotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Strasse von Hormus beschossen. «US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung», teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) des US-Militärs auf der Plattform X mit.
Boulder/Washington Brandanschlag auf jüdische Demo: Täter bekennt sich schuldigNach dem tödlichen Brandsatz-Angriff auf eine jüdische Demonstration im US-Bundesstaat Colorado hat sich der Tatverdächtige schuldig bekannt. Zu den Anklagepunkten gehören neben Mord auch versuchter Mord und schwere Körperverletzung. Dem 46-Jährigen droht nun auf staatlicher Ebene lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung.
Kiew/Moskau Vor Moskauer Parade: Selenskyj warnt Vertreter anderer StaatenVor dem traditionellen Tag des Sieges in Moskau hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Vertreter Russland nahestehender Staaten davor gewarnt, in die russische Hauptstadt zu kommen. Die Ukraine habe entsprechende Anfragen erhalten, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Er sprach von einem seltsamen Wunsch zu dieser Zeit. «Wir raten davon ab.»
Genf Genfer Staatspersonal protestiert zu Tausenden auf der Strasse2500 bis 3000 Menschen haben am Donnerstag in Genf gegen die Sparmassnahmen der Regierung protestiert. Ein von Experten vorgelegter Katalog mit zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 533 Millionen Franken hat die Unzufriedenheit der Menschen noch verstärkt.
Washington US-Kreise: Nächste Woche neue Gespräche Israels mit LibanonEnde kommender Woche soll in Washington nach US-Angaben eine weitere Gesprächsrunde zwischen Vertretern der verfeindeten Länder Israel und Libanon stattfinden. Diese sei für kommenden Donnerstag und Freitag angesetzt, teilte ein Beamter des US-Aussenministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Konkretere Angaben zu den Teilnehmern machte er nicht.
Moskau Medwedew zweifelt Existenzberechtigung geeinten Deutschlands anRusslands Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat Deutschland Militarismus und Revanchegelüste für die Niederlage im Zweiten Weltkrieg vorgeworfen und die Existenzberechtigung der Bundesrepublik Deutschland infrage gestellt.
Berlin Schätzer: Weniger Steuereinnahmen für deutschen StaatDeutschlands Finanzminister Lars Klingbeil kann angesichts schwächerer Konjunkturaussichten wegen des Iran-Kriegs in den nächsten Jahren mit weniger Steuereinnahmen rechnen als noch im Herbst angenommen - wie der gesamte Staat auch mit Ländern und Kommunen.
Rom US-Aussenminister Rubio spricht mit Papst über Lage in NahostNach den jüngsten Attacken durch US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. mit dem US-Aussenminister Marco Rubio über die Lage im Nahen Osten gesprochen.
Luzern Guy Parmelin fordert einen «klugen Einsatz» der KIBundespräsident Guy Parmelin hat die Medien am Donnerstag dazu aufgerufen, Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und transparent einzusetzen. Eine Demokratie brauche verlässliche Informationen, betonte er.
Tel Aviv/Gaza Sohn des Hamas-Anführers bei Angriff im Gazastreifen getötetBei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen ist nach Angaben eines Spitals ein Sohn des Hamas-Anführers Chalil al-Haja getötet worden. Asam Chalil al-Haja sei im Al-Ahli-Spital seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte die Klinik mit.
Bern Iran-Krieg birgt Risiken für Schweizer StromversorgungDer Krieg im Iran könnte Folgen für die Schweizer Stromversorgung haben. Die zuständige Bundesbehörde warnt wegen der angespannten Lage auf dem europäischen Gasmarkt vor Unsicherheiten für die Stromversorgung im kommenden Winter.
London Wahlen in Grossbritannien: Schicksalstag für Starmer beginntAn einem für die Labour-Regierung entscheidenden Wahltag hat auch der britische Premierminister Keir Starmer seine Stimme abgegeben - und in letzter Minute einen Appell an die Wähler gerichtet.
Bellinzona Externe Prüfung des Arbeitsklimas bei der Tessiner KantonspolizeiDie Tessiner Regierung hat eine externe Stelle mit einer unabhängigen Überprüfung des Arbeitsklimas bei der Kantonspolizei beauftragt. Der Entscheid folgt auf anhaltende Kritik und Gerüchte rund um die Arbeitsbedingungen innerhalb der Polizei.
Genf Cassis drängt OSZE zu gemeinsamem Kurs bei neuen TechnologienDer amtierende OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis hat die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, wissenschaftliche und technologische Entwicklungen frühzeitig zu antizipieren. Er plädierte an einer zweitägigen Konferenz der Organisation für eine «pragmatische» Zusammenarbeit.
Bellinzona Tessin lanciert Kampagne gegen unnötige medizinische EingriffeDas Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales appelliert an die Bevölkerung, unnötige medizinische Eingriffe zu reduzieren. Die neue Kampagne soll helfen, die explodierenden Gesundheitskosten im Südkanton einzudämmen.
Cebu City Iran-Krieg bei diesjährigem Asean-Gipfel im ZentrumDer diesjährige Gipfel des Staatenverbundes Asean steht im Zeichen wirtschaftlicher Sorgen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg.
Moskau/Kiew Moskau meldet ukrainische Angriffe - was ist mit Waffenruhe?Zwei Tage vor dem Tag des Sieges hat Russland ausgedehnte ukrainische Drohnenangriffe gemeldet, was Zweifel an den von Kiew und Moskau einseitig erklärten Waffenruhen weckt.
Bern Schweiz hat so viele Organe importiert wie noch nieWeniger Menschen haben 2025 in der Schweiz Organe gespendet. Trotzdem haben mehr Menschen ein Spendeorgan erhalten - dank einer Rekordzahl an importierten Organen, wie der am Donnerstag veröffentlichte Jahresbericht von Swisstransplant zeigt.
Riga Drohnen nahe der russischen Grenze in Lettland abgestürztIn Lettland sind mehrere Drohnen abgestürzt, die nach Militärangaben von Russland aus in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingeflogen waren. Den Angaben der Streitkräfte zufolge gingen in der Nacht zu Donnerstag zwei unbemannte Flugobjekte in der ostlettischen Region Latgale nieder. Einheiten des Militärs, der Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.
Brüssel EU will Künstliche Intelligenz für Missbrauch-Deepfakes verbietenKI-Anwendungen zum missbräuchlichen Erstellen von sexualisierten Deepfakes sollen in der EU künftig verboten sein. Vertreter der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments einigten sich auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes.
Bern Italiens Botschafter reagiert auf Kritik von CassisItaliens Botschafter in Bern, Gian Lorenzo Cornado, hat in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» auf die Kritik von Aussenminister Ignazio Cassis reagiert. «Ich äussere mich direkt. Das ist mein Stil», sagte der Botschafter.
Washington/Teheran Iran-Krieg: Trump sieht Einigung in Sicht - und droht wiederEine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran «in Grund und Boden zu bombardieren».
Luzern Schweizer Medien verabschieden einen Verhaltenskodex zu KIDie Schweizer Medienbranche hat einen Verhaltenskodex für den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz verabschiedet. Dieses Instrument, das auf einer Konvention des Europarats basiert, soll das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Technologie stärken.
New York Gericht veröffentlicht Epsteins angeblichen AbschiedsbriefEin Gericht in New York hat einen angeblichen Abschiedsbrief des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Richter Kenneth M. Karas folgte damit einem Antrag der «New York Times», die zuvor über das Schreiben berichtet und die Freigabe des Dokuments ersucht hatte.
Saint-Denis Präfekt rügt Bürgermeister nach Abhängen von Macron-PorträtDer Bürgermeister einer der ärmsten Städte Frankreichs hat aus Protest gegen soziale Ungleichheit das Porträt von Präsident Emmanuel Macron in seinem Büro abgehängt. Vom Präfekten wurde er dafür ermahnt.