Wer pflegt uns morgen?
Wer pflegt uns morgen, wenn wir uns von Europa abschotten?
Die gleichen politischen Kräfte, die unsere Beziehung zur EU aufs Spiel setzen, stellen sich auch gegen dringend nötige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege, wie die Debatte im Nationalrat zum zweiten Teil der Pflegeinitiative gezeigt hat.
Wollen wir wirklich eine Initiative annehmen, die unser Gesundheitswesen- und alle anderen Wirtschaftszweige wie den Tourismus- zusätzlich unter Druck setzt und gleichzeitig unsere Beziehungen zur EU gefährdet? Zudem in dieser instabilen geopolitischen Lage?
Schon heute müssen Betten in Pflegeheimen geschlossen werden, Wartezeiten für Operationen steigen, und die Spitex sieht sich gezwungen, Leistungen einzuschränken.
Die Personenfreizügigkeit ist ein Teil der bilateralen Beziehungen und müsste gemäss Initiativtext schon in wenigen Jahren gekündigt werden. Damit setzen wir die Rekrutierung von dringend benötigten Arbeitskräften aufs Spiel.
Die Schweiz hat immer vom Austausch profitiert. Gerade in dezentralen Regionen ist das Problem nicht, dass es zu viele Menschen gibt, sondern zu wenig Arbeitskräfte.
Die Antwort auf den Pflegenotstand ist nicht Abschottung, sondern Ausbildung, zeitgemässe Arbeitsbedingungen und verlässliche Partnerschaften mit unseren Nachbarn.
Wer morgen noch gut gepflegt werden will, sagt Nein zur «Keine 10 Millionen- Schweiz» Initiative der SVP.
Renate Rutishauser
Diplomierte Pflegefachfrau HF
Vorstandsmitglied nationaler Pflegedachverband
alliance care
Grossrätin SP Domleschg
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Sehr geehrte Diplomierte…
Sehr geehrte Diplomierte Pflegefachfrau HF, Vorstandsmitglied nationaler Pflegedachverband
alliance care, Grossrätin SP Domleschg, Renate Rutishauser
Ich finde, da das Thema weltbewegend ist: "Wer pflegt uns morgen?", müssten alle Aspekte auf den Tisch.
Beispiele:
1) Wohnungsnot: Was nützt mir "Pflege", wenn ich keinen Wohnraum habe oder nur ungesunden Wohnraum (Immissionen) in der Verdichtung (man protestiert gegen Massentierhaltung, wer protestiert gegen Massenmenschhaltung), wenn ich also eh nicht gesundheitserhaltend oder -aufpäppelnd leben darf?
2) Viele Beschäftigte im Gesundheits-/Pflegebereich gaben ihren Beruf auf wegen schlechter Arbeitsbedingungen, zu langer/unregelmässiger Arbeitszeiten und zu schlechter Bezahlung. Warum wird das im Inland (Schweiz) nicht ZUERST "behandelt und geheilt"?
3) Wenn ich mich recht erinnere, sagte Regierungsratskandidatin Valérie Favre Accola (an der Behinderten-Veranstaltung 22.4.2026 im Calvensaal der SVA Chur, ein Abend der von Somedia-Journalistin Pierina Hassler moderiert wurde, über den Anlass berichtete Südostschweiz aber weder vor noch nach der Veranstaltung, obwohl das Kernaufgabe des Lokaljournalismus wäre, das wurde der Leserschaft absichtlich VERSCHWIEGEN, obwohl sicher viele Menschen es interessiert hätte, dort teilzunehmen, Anregungen zu erfahren und vielleicht Fragen zu stellen an die Regierungsratskandidaten, denn es ging ums Thema "Zukunft für Behinderte im Kanton Graubünden"), dass es in der Schweiz derzeit 13000 Arbeitslose im Gesundheitswesen gibt.
Unabhängig von der genauen Anzahl: Warum werden diese nicht eingestellt, statt die Schleusen zum Ausland weiter zu öffnen?
4) Warum werden, falls überhaupt die Grenzen offenbleiben sollten, sie nicht wenigstens für jene geschlossen, die NICHT im Gesundheitswesen arbeiten?
Denn der Angstmacherei-Hebel 14.6.2026: "Stimmt NEIN, ansonst seid ihr hilflos bei Krankheit/Alter" wird ja verwendet, um die Schleusen für ALLE Ausländer offen zu halten, wobei meines Wissens etwa 90 Prozent der Einreisenden überhaupt nicht im Gesundheitsbereich arbeiten würden.
5) Warum erklären Sie als Fachfrau dem Volk nicht, dass logisch gilt: "Ewiges Wachstum ist letal, fragen Sie die Onkologie", Sie jedoch empfehlen das Gegenteil für den 14.6.2026?
6) Nochmal apropos Angstmacherei-Hebel: Dem Volk wird eingeredet, es brauche weitere, unlimited, Massen von Ausländern (auch solchen, die gar nicht im Gesundheitsbereich arbeiten würden), was hingegen sagen Sie zur Gegenthese, dass Pflegebetroffenen egal ob Personal da wäre oder nicht, so oder so von Robotern "betreut" werden, weil diese billiger sind, da bei uns doch das Geld entscheidet?
7) Warum ist Nachhaltigkeit für die SP ein beliebtes Schlagwort, bloss ausgerechnet bei den Menschenmassen nicht. Warum leugnet die SP, dass die Menschenmassen einen negativen Einfluss auf Wohnungsnot, Verkehrsfluten Strassen/Schiene, Umweltimmissionen haben. Es ist faktisch und mathematisch und logisch doch klar.
8) Ist es ethisch korrekt,…
8) Ist es ethisch korrekt, aus dem Ausland (dort teuer ausgebildetes) Gesundheits-Personal "wegzusaugen" für die Schweiz, so dass dieses Personal dann in diesen Ländern fehlt?
Sehr geehrter Herr Reuss…
Sehr geehrter Herr Reuss
Gern gehe ich auf ihre Fragen und Bemerkungen ein:
1) Die Wohnungsnot ist wahr, die muss angegangen werden. Im Oberengadin blockieren endlose Zweitwohnungen die Existenz bezahlbaren Wohnraums beispielsweise für Mitarbeitende im Gesundheitswesen. Anderswo werden Renditeobjekte- in der Regel Eigentumswohnungen- gebaut, ebenfalls keine Option für eine Pflegefachperson. Der Wohnungsmarkt sollte staatlich geregelt werden,
2) auch damit haben Sie zumindest teilweise recht. Ich habe das Thema oben auch erwähnt. Gerade die SVP verhindert, dass das Gesetz über diie Arbeitsbedingungen in der Pflege wirkungsvoll umgesetzt wird. Aber wenn wir ehrlich sind, werden wir es mit allen Massnahmen, die es gibt, nicht auf die Mitarbeitenden mit einem ausländischen Pass verzichten können, jedenfalls nicht in nützlicher Frist mit der aktuellen Demografie. Allein im Münstertal ist die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner bereits im Pensionsalter.
3) https://ind.obsan.admin.ch/pflemo - im Obsan Pflegemonitoring finden Sie alle relevanten Daten. Es wird kaum arbeitslose Pflegefachpersonen geben. Vermutlich handelt es sich bei den genannten Zahlen um Personen ohne spezifische Qualifikation. Wobei gerade bei Abstimmungen oft falsche Zahlen kursieren. Im Gesundheitswesen arbeiten nicht nur Pflegefachpersonen. Hingegen fehlen schon jetzt 11000- 15000 Pflegende, wobei die Zahlen laufend ansteigen. Auch dies können Sie im Monitoring nachlesen.
4) So funktioniert es nicht. Wer in die Schweiz kommt, um hier zu arbeiten, benötigt erstmal einen Arbeitsvertrag. Einfach so kann man sich hier nicht niederlassen. Ausserdem werden - gerade auch in Graubünden- händeringend Mitarbeitende im Tourismus,, der Gastronomie, dem Bau etc. gesucht.
5) Ich empfehle überhaupt kein ewiges Wachstum. Die Demografie wandelt sich. Statt einer Alterspyramide zeigt sich die Verteilung der Bevölkerung eher in Form einer Urne. Wenn die geburtenstarken Boomer- die bald einmal den Grossteil der Pflegebedürftigen ausmachen werden- einmal nicht mehr sind, wird sich die Lage wieder verändern. Und natürlich liegt es an der Politik, genügend Fachpersonen auszubilden, sowohl Pflegefachpersonen, aber auch Ärztinnen und Ärzte und die Arbeitsbedingungen so auszugestalten, dass diese ihrem Beruf treu bleiben können.
6)Dass dem Volk so etwas eingeredet würde, ist mir neu. Wie oben erwähnt benötigt man zunächst einen Arbeitsvertrag, das heisst, der Bedarf muss gegeben sein. Ausserdem gilt bei Stellenbesetzungen der Inländervorteil. Bei gewissen Stellen muss der Arbeitgeber nachweisen, dass er keine inländische Person dafür gefunden hat, eher er sie mit einer ausländischen besetzen darf. Roboter und andere Technologien können tatsächlich grosse Unterstützung bieten, beispielsweise bei der Dokumentation, dem Richten von Medikamenten, der Überwachung und der Lagerung etc. Diese müssen unbedingt gefördert werden. Keine Option ist es hingegen, die unmittelbare Pflege am Patienten an einen Roboter zu delegieren. Stellen Sie sich einmal vor, wie es für Sie wäre, wenn Sie aufgrund einer onkologischen Erkrankung (s.o.) im Spital liegen und über ihre Ängste sprechen möchten, es Veränderungen in ihrem Gesundheitszustand gibt, die ein Roboter, und sei er noch so gut programmiert, nicht zu erkennen in der Lage ist.
7)In Graubünden gibt es keine Menschenmassen. Es gibt zu wenig Menschen, habe ich geschrieben.
Natürlich hat nicht mein…
Natürlich hat nicht mein Mann Gaudenz obigen Kommentar verfasst. Sein Name erscheint automatisch, weil das Abonnement ursprünglich auf diesen lautete. Das gibt mir aber die Gelegenheit, auch noch ihren letzten Punkt zu beantworten: ja, es ist ethisch fragwürdig, die Ausbildungsleistung anderer Länder auszunutzen. Man hat die Situation leider lange verschlafen und nicht frühzeitig reagiert. Es steht andererseits jedem und jeder frei, dort zu leben und zu arbeiten, wo er oder sie möchte. Solange dies ein willkürlicher Bevölkerungsdeckel nicht verhindert. Auch Schweizerinnen und Schweizer haben infolge der Freizügigkeit die Möglichkeit, sich in jedem europäischen Land ihrer Wahl niederzulassen, wenn sie dort einer Berufstätigkeit nachgehen.
Freundliche Grüsse, Renate Rutishauser
Sehr geehrte Frau…
Sehr geehrte Frau Rutishauser
Vielen Dank für Ihre Darstellung.
Sie betonen zwar das Gesundheitswesen, würden durch Ihr NEIN 14.6.2026 aber die Schleusen für ALLE Branchen (und weitere Personen) offen halten für Bevölkerungswachstum OHNE LIMIT. Sie wollen weiteres Wachstum im eh überbordenden (Strassen-) Bau-/Tourismus-/Gastronomie-Gewerbe, aber behaupten, gegen ewiges Wachstum zu sein. Ja was denn nun? Entweder oder!
Meiner Wahrnehmung zunehmenden Desasters verschafft Ihre Antwort leider keine Linderung, ich sehe Heilung einzig in Gesundschrumpfung (analog Gewichtsabnahme bei Adipositas, Metabolischem Syndrom). Beispiel: Als ich wegen Wohnenlärm insbesondere Vulnerable betreffend die prominente und umtriebige SP-Politikerin und ÄRZTIN, Xenia Bischoff, fragte, ich wolle Lärmschutz für Vulnerable als "Oasen" (die Zeitschrift Beobachter nannte es anno 2000 "Schaffung von Ruhereservaten"), antwortete sie, sie wolle weniger Lärm "für alle". Dass das falsch gedacht ist, darauf hätte sie selbst kommen sollen. Jedoch sogar als ICH er ihr ERKLÄRTE, wollte sie es nicht anerkennen. Erstens sind es MEDIZINISCHE Termini: Triage, Expositionsstopp, Milieuwechsel. Zweitens widersetzt sich ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung persistent (empirisch verifiziert) Lärmschutz, insbesondere in Wohnblöcken. Es "für alle" zu wollen ist ergo illusorisch. Hingegen ich fordere lediglich Differenzierung zwecks Diversität, so wären Stillebedürftige und Lärmenthusiasten, also BEIDE, glücklich.
Ihre Antwortpunkte:
Das was zählt!
Gemäss Logik ist massgebend, was IST und was sein WIRD.
"Gebete", was man "sollte" (oder sich "wünscht") oder die Frage "Würden Sie gerne von einem Roboter betreut im Spital" sind kontraproduktive Ablenkung.
Man bekommt nicht, was man sich wünscht, höchstens das, was man sich erkämpft.
Tatsache ist:
Wohnungsnot in Graubünden (und in der Schweiz).
Gesundheitswohnungen für Vulnerable null vorhanden.
Verkehrsfluten in Graubünden.
Angesichts dieser Tatsachen finde ich Ihre Behauptung . . .
"7) In Graubünden gibt es keine Menschenmassen. Es gibt zu wenig Menschen."
. . . "religiös" (Glauben statt Wissen).
Ich ERLEBE den Dichtestress.
Bevölkerungswachstum in Graubünden gemäss Tagesanzeiger durchschnittlich ein halbes Prozent JEDES Jahr (Beispiel-Zeitraum 2014 bis 2024).
Ihre Prognose, das "Ewige Wachstum" würde von selbst zurückgehen, finde ich ärgerlich, weil null verbindlich. Auf Mantras (leere Versprechungen) in der Politik bin ich allergisch, weil ich immer enttäuscht wurde. Und wenn das Volk endlich die Chance hat 14.6.2026, Taten statt (leere) Worte zu praktizieren (Spruch: Es gibt nichts Gutes ausser man TUT es), wollen es diejenigen torpedieren, die die Probleme bisher NICHT lösten.
Ich sehe eine unheilige Allianz der SP mit FDP/CVP, wo die reichen Profiteure NOCH mehr Geld verdienen wollen (eben: Ewiges Wachstum, Exponentieller Zinseszins), während sie selbst in Villen mit Park ringsum residierend sich den Dichte- und Immissionen-Stress auf Distanz (fern vom eigenen Leibe) halten. Sie wollen reicher werden, während die armen Massen die Umweltdesaster und Wohnenverdichtung (Kompression) erleiden.
Nebenbei: Wenn schon die SP die FDP/CVP-Reichen unterstützt, hätte Sie dann nicht wenigstens als "Deal" (Gegenleistung) "hunderttausend Sozialwohnungen STATT noch mehr Natur-/Kulturland für Strassenbau" herausschlagen können (Verhandlungstechnik)?
Ich fordere für jeden Schweizer garantierte Wohnfläche auf Lebenszeit (nicht vererbbar) als SEINEN ANTEIL AN SEINER HEIMAT in der Bundesverfassung. Aber im Gesundheitswohnen. Nicht in den Betonwüsten der Verdichtung alias Kompressions-Immissionenhölle.
Ich meine, WENN man sich überhaupt hingibt für so eine unheilige Allianz mit FDP/CVP, die in EU und NATO strebt. Hilfe! Wilhelm Tell me whyyyyyy.
Auch um die Schweiz vor der Kriegs-EU zu bewahren JA am 14.6.2026.
Breaking News:
30.04.26
https://www.suedostschweiz.ch/schweiz-und-welt/neue-eu-grenzgaengerrege…
Hunderte Millionen Franken für arbeitslose Grenzgänger: Zoff mit der EU ist sicher
Die neuen Arbeitslosenregeln für Grenzgänger aus der EU könnten die Schweiz Hunderte Millionen Franken pro Jahr kosten. Und sogar die Arbeitslosenversicherung in Schieflage bringen.
https://www.infosperber.ch/gesellschaft/kontertext-dichtestress-karrier…
Wolfgang Reuss, Chur am 14.04.2026 um 01:40 Uhr
Ich finde den Artikel von Felix Schneider falsch. Ich erlebe Dichtestress in der Schweiz, insbesondere Immissionen (Lärm, Luft) beim Wohnen – Zeitschrift Beobachter berichtete mehrfach, dass besonders Empfindliche (Vulnerable) gesetzlich nicht geschützt sind -, und ich sehe Menschen sehr betroffen in meinem Umfeld, ebenso gemäss meinen Recherchen in Medien, Foren, Internet.
Auch die Menge Abgase, toxischen Reifenabrieb, Pestizide, abnehmende Trinkwasserqualität, Wald (Pro Natura 12.6.2025: Unnötiger Systemwechsel gefährdet Schweizer Wald: weg von 150-jährigen Tradition, hin zu dessen Dezimierung) finde ich deprimierend. ►Die Linken in der Schweiz sind für Nachhaltigkeit, aber gegen die Nachhaltigkeitsinitiative (10-Millionen-Schweiz). ►Norwegen ist etwa 9 mal so gross wie die Schweiz, etwa 5.6 Millionen Einwohner. Norwegen zählt konstant zu den glücklichsten Ländern der Welt, belegte 2017 Platz 1 im UN-World Happiness Report. ►Schweiz ist Mobbing-Europameister (Quelle: Beobachter 2022).
Fazit:
Ich stimme JA für Nachhaltigkeit, Umwelt und GESUNDHEIT am 14.6.2026.
Infosperber.ch 1.5.2026: …
Infosperber.ch 1.5.2026:
"kontertext: Vierviertel statt 10 Millionen!"
https://www.infosperber.ch/gesellschaft/kontertext-vierviertel-statt-10…
Wolfgang Reuss, Chur am 1.05.2026 um 12:15 Uhr
Absolut völlig komplett falsch. Dass es Menschen gibt, die ein und denselben «Gegenstand» (Sachverhalt) dermassen auf den Kopf gestellt propagieren, beweist doch am besten, dass «Ungleiche» NICHT zusammenpassen, dass das im alltäglichen Zusammenleben einzig Reibereien, Kontraproduktion gäbe, wo wir doch punktgenaue Kooperation – in Gruppen – für maximale Ergebnisse benötigen wie nie zuvor auf unserem Notplaneten.
Ich finde, Werner Vontobel hat recht, Felix Schneider hat unrecht.
Wohnenimmissionen:
Silvia Henke, wenn Ihre Mutter unter Einsamkeit litt, wenn überhaupt Menschen das «Bad in der Masse» therapeutisch benötigen, ist das ihr individuelles Problem, was sie jedoch nicht berechtigt, das kollektivierend allen anderen aufzuzwingen.
Ob man Schweizerpass «erwarb» oder nicht, egal, man ist eh dieselbe Person. Im Gegenteil, solange man den Pass nicht hat, wird man sich mehr anstrengen korrekt aufzutreten, um «Mitglied» werden zu dürfen. Auch Verkehrsfluten Wohnungsnot heilt Pass nicht.
https://www.infosperber.ch…
https://www.infosperber.ch/gesellschaft/kontertext-vierviertel-statt-10…
Premgit Rösli, Degersheim am 1.05.2026 um 13:23 Uhr
Das tönt ja alles schön und richtig, was Silvia Henke schreibt, auch über das Unwort «Dichtestress». Er ist aber aus der Perspektive einer Kulturschaffenden geschrieben, die nicht verstehen will, dass dieser Fokus auf die «Ausländer», wenns um Probleme wie steigende Mieten und Preise, hohe Krankenkassenprämien usw. geht, für viele von uns nichts anderes übrig bleibt, als einer fragwürdigen Initiative wie «der 10 Millionen Schweiz» zuzustimmen. Ich jedenfalls drücke mit meinem Ja meinen Protest gegen das Verharren in alten Mustern und dem daraus folgenden Stillstand aller linken und rechten (wirklich aller) Parteien aus. Das ist nichts als Wut, die sich gegen die da oben wendet, die immer noch meinen, so weiter fahren zu können wie bisher. Trump lässt grüssen.
Tages-Anzeiger 28.4.2026…
Tages-Anzeiger 28.4.2026 titelt:
"Nur wenige Regionen Europas sind stärker gewachsen als Schweizer Kantone
Die Schweiz wächst als eines der wenigen Länder, und zwar in jedem Kanton."
https://www.tagesanzeiger.ch/10-millionen-initiative-schweiz-waechst-st…
Leserin-Kommentar:
LiviaB
1.5.2026
Es gibt hierzu eine interessante Entwicklung: Dozenten aus Deutschland sowie Medizinstudenten aus führenden Universitätskliniken befürworten diese Initiative. In Deutschland sterben bereits Menschen, weil Fachpersonal fehlt das können Sie beispielsweise in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung nachlesen.
Zudem wird argumentiert, dass auch die Schweiz eine Mitschuld am Fachkräftemangel in Europa trägt, da es zu einer Verlagerung kommt, die ärmere Länder zusätzlich schwächt.
Wir schlagen daher ein Kontingent-System vor, wie es beispielsweise in Kanada oder Australien angewendet wird.
Reuss:
4) Warum werden, falls überhaupt die Grenzen offenbleiben sollten, sie nicht wenigstens für jene geschlossen, die NICHT im Gesundheitswesen arbeiten?
6) Nochmal apropos Angstmacherei-Hebel: Dem Volk wird eingeredet, es brauche weitere, unlimited, Massen von Ausländern (auch solchen, die gar nicht im Gesundheitsbereich arbeiten würden).
Rutishauser:
Es werden - gerade auch in Graubünden- händeringend Mitarbeitende im Tourismus, der Gastronomie, dem Bau etc. gesucht.
Reuss:
Angstmacherei:
Plakat in SP-Parteiorgan:
https://ibb.co/d4p1Lgqx
"Ohne sie keine Pflege
Chaos-Initiative NEIN"
Das finde ich Angstmacherei. Und es beschränkt sich nicht auf Gesundheit, fordert offene Schleusen für ALLE Berufe, schiebt aber "Gesundheit" vor, weil sich damit am meisten ANGST machen lässt.
PS:
Ich werde mich gerne bei Ihnen melden, Frau Rutishauser, für mein Anliegen: Gesundheits(schutz)wohnen zumindest für Vulnerable.