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Dürfen Alte noch im Eigenheim wohnen?

SRF-Tagesschau vom 12.4.2026

Die Organisation Helvetia Versicherung möchte am liebsten die Alten Wohnungs- und Einfamilienhausbesitzer aus ihren Eigenheimen raushaben, um sie Familien mit Kindern zu vermieten. Die sogenannten Best Ager sollen ihr Zuhause, welches sie das ganze Arbeitsleben lang abbezahlt haben, um im Alter günstig wohnen zu können, endlich ausziehen. Aber welche Schweizer Familie hat noch viele Kinder? Ich habe mein Zimmer noch mit den Geschwistern geteilt. Dass die Helvetia als fünftgrösste Immobilienbesitzerin ein Interesse daran hat ist verständlich. Warum die SRF einer privaten Gesellschaft eine Plattform dazu bietet, ist allerdings bedenklich. Ist es eine schöne Gelegenheit des linken Staatsfernsehens, ihre politischen Interessen ans Volk zu bringen? Subtil wird immer wieder mal die These «Alte und zu grosser Wohnraum» eingebracht. Steter Tropfen höhlt den Stein. Die «Reichen» schröpfen ist nicht die Lösung. Im Kommunismus profitiert nur eine Elite. Vergesst doch endlich diese Träumerei von einem Supersozialismus.
Statt dem Problem des zu knappen Raumes in der Schweiz hinterherrennen und mit bauen bekämpfen zu wollen, sollte man besser endlich die Zuwanderung drosseln.

Hansruedi Kohler Chur, Mieter

Hansruedi Kohler
19.04.26 - 17:24 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
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Danke, Hansruedi Kohler.
Ich sage JA zur Nachhaltigkeitsinitiative 14.6.2026.
SO 6.2.2025 "Rekordstau auf der Prättigauerstrasse". «Der Gestank war brutal und der Lärm unerträglich», empört sich die Anwohnerin.
Ich hörte, die SP habe nicht das politische Gewicht, Wohnungsnot und Verkehrsabusus zu lösen. Ist es dann nicht erst recht unverantwortlich, die Schleusen noch weiter zu öffnen.
Norwegen ist etwa 9 mal so gross wie die Schweiz, etwa 5.6 Millionen Einwohner.
Norwegen zählt konstant zu den glücklichsten Ländern der Welt und belegte 2017 Platz 1 im UN-World Happiness Report.
Die Schweiz ist Mobbing-Europameister [Beobachter 2022].
Ich finde diese Missstände nicht sozial von der "sozialen" Partei.
DAHEIM (Sprichwort: Einen alten Baum verpflanzt man nicht) statt ins HEIM:
20.04.2026 Infosperber, Ärztin Martina Frei titelt:
Zu Hause leben anstatt im Heim – diese Dinge nützen
Dutzende von Hilfsmitteln können die Selbständigkeit erhalten. Selbst ein Umbau kommt oft günstiger als der Umzug ins Pflegeheim.
https://www.infosperber.ch/gesundheit/zu-hause-leben-anstatt-im-heim-di…
Wolfgang Reuss, Chur am 20.04.2026 um 14:24 Uhr
Warum wird Behinderung bzw. «Barriere» stets mit Rollstuhl bzw. (Fort-) Bewegung gleichgesetzt? Ich finde, es gibt eine höhere Anzahl und teils schwerer Betroffene, die unter Immissionen (Reizen) beim Wohnen (Lärm und Luft) leiden.
Essenzielles Anliegen: Wohnen dürfen ohne Immissionen, zumindest für Schwerkranke.
Beispiele: Dauerkopfschmerzen (oder häufige Migräne wie Heidi Reichinnek); Hirnschlag, ZNS Trauma; Herz/Kreislauf; ME/CFS/LongCovid; Asthma, COPD.
Ich fordere für diese Menschen SCHUTZWOHNEN.
«Innere Hölle» (Krankheit) nicht durch «Äussere Hölle» (Immissionen) endgültig ausweglos machen.
Durch ständigen Lärm und Luftschadstoffe wird Gesundheits-Aufpäppelung konterkariert und Gesundheits-Niedergang vorprogrammiert. Zitat Beobachter 13/2022: Für besonders Empfindliche (Vulnerable) besteht KEIN gesetzlicher Schutz.
Aber selbst das Wenige, das gesetzlich eigentlich «geschützt» wäre, ist im Alltag meist nicht durchsetzbar.
Meine Freundin musste jahrelang leiden und 2019 sterben.