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Pro/Kontra Nachhaltigkeitsinitiative?

Bei der Nachhaltigkeitsinitiative geht es darum die Einwanderung so zu steuern dass die ständige Wohnbevölkerung die Marke von 10 Millionen Menschen in der Schweiz nicht übersteigt, da wir ja auch unsere Resourcen (Boden, Wasser, Infrastruktur) nicht ausdehnen können.
Dabei stimmen wir darüber ab ob bezahlbarer Wohnraum noch möglich bleibt, ob es im ÖV freie Sitzplätze oder nur noch Stehplätze gibt, ob man staufrei von A nach B kommt, ob der Energieverbrauch noch gewährleistet werden kann, ob die Krankenkassenprämien erschwinglich bleiben, ob die Kinder in der Schule wieder etwas lernen können, ob die Ernährungssicherheit von heute 50% noch weiter sinkt, ob es wieder Fachleute gibt oder nur noch Sozialempfänger, ob die Kriminalität weiter steigt u.s.w.
Die Pro-Seite zeigt Argument an Argument auf dass die schon jetzt überbordende Verdichtung zum totalen Chaos führt.
Die Kontra-Seite schürt Ängste dass die Schweiz kollabiert wenn die Einwanderung beschränkt und selektiv gemacht wird, oder einfache Gutmenschen-Ideologie ohne deren Konsequenzen anzusehen. Vogel-Strauss Taktik schützt nicht vor der Gefahr, das haben leider noch viele nicht eingesehen. Wenn sie dann Opfer der Umstände werden, schreien sie wieder nach Staat, Staat, Staat. Auch Professoren können geistig emotional in der Kindheit stecken geblieben sein, genauso Politiker welche nur an ihre nächste Wahl denken oder Leute welche ausschliesslich Massenmedien konsumieren.
Wie entscheiden Sie sich?

Stephan Wildisen
29.04.26 - 10:58 Uhr
Leserbrief
Ort:
Igis
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Eine hundertprozentig richtige Antwort zu dieser Abstimmungsfrage gibt es nicht. Mich stört aber das rein ideologische Denken. Rechte "müssen" Ja sagen, Linke "müssen" Nein sagen! Ich persönlich sehe mich (geografisch) als Europäer. Doch ist es einfach nicht möglich, die Nachfrage stets den Bedürfnissen anzupassen. Mehr Menschen = mehr Häuser, mehr Strassen, mehr Einkaufszentren, mehr Rohstoffverbrauch, mehr Energieverbrauch, mehr Importe. Aber bis wann eigentlich? Wo ist die Grenze? Niemand kann eine Zahl nennen, doch ist wohl klar, dass die Schweiz und die Erde nicht mitwachsen.