Tempo 30 in der Stadt Chur
Ich bin der Meinung, die Stadt Chur soll lebenswert sein, für alle ihre Bewohnenden, Alt, Jung und Mittelalt. Dazu gehört auch, dass alle diese Gruppen sicher und eigenständig in der Stadt unterwegs und mobil sein können, dürfen und sollen. Mit bedarfsgerechten Temporegimen auf unseren Strassen machen wir es möglich, dass Kinder ihren Kindergarten- und Schulweg, den Weg zum Sportplatz oder zu Freunden eigenständig bewältigen können - und dürfen. Dass Eltern nicht aus Angst den Kindern ihre Freiheit und Eigenständigkeit beschneiden, zum Elterntaxi werden und damit nachweislich die anderen Kinder gefährden. Kinder müssen lernen können und Erfahrungen machen dürfen. Als Anwohnerin der Scalettastrasse, die sich auf baldiges Tempo 30 an der Scalettastrasse freute, fordere ich, dass die Polizei die Wünsche der Anwohnenden weiterhin gebührend berücksichtigt. Die Anwohnenden kennen die Verhältnisse vor Ort am besten und sind die Hauptnutzenden der siedlungsorientierten Strassen. Es kann nicht sein, dass erst jemand verletzt werden muss, damit für die Polizei ein Handlungsbedarf gegeben ist.
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