Windpark auf dem Dreibündenstein
Manchmal verstehe ich die Welt, in der wir leben, nicht mehr: Wir verbrauchen scheinbar eine Unmenge Elektrizität, sind aber nicht gewillt, in erneuerbare Energie zu investieren! Weder bei Sonnen-, noch bei Windenergie! Wo liegt das Problem? Irgendeine Organisation versucht bei Allem einen Riegel zu schieben - aber genau diese Personen, die hinter diesen für mich fragwürdigen Organisationen stehen, stellen sich gegen jedes Projekt, was dazu beitragen könnte, die "schmutzige" (Atom; Kohle etc.) zu verlassen - und doch wollen sie nicht auf die Annehmlichkeiten des Stroms zu verzichten! Weshalb nicht dort wo zum Beispiel Wind im Überfluss vorhanden ist, solche Turbinen aufzustellen? Wer scheint dadurch gestört zu werden??? Genau - die chronischen Verhinderer solcher Projekte: Solche Turbinen verhindern die freie Sicht in die Bergwelt, belästigen die Fauna etc.! Letztere kann sich viel schneller mit den gegebenen Umständen arrangieren.
Wenn solche Projekte, die sicher nicht ohne Grund ausgearbeitet werden, die Machbarkeit und Umweltverträglichkeit in einem finanziell tragbaren Rahmen abgeklärt wurden, dann gibt es für mich nur ein einziger Weg: All den "möchtegern-grünen" den Strom abstellen und für sie zurück ins 17. Jahrhundert!
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Herr Schaufelberger, reden…
Herr Schaufelberger, reden wir doch Klartext! Die fragwürdigen Organisationen bzw. die chronischen Verhinderer, die in Ihrem Leserbrief ungenannt bleiben, haben einen Namen. Es ist die grösste Partei der Schweiz, die SVP. Beweise erwünscht? Zwei sollten genügen. In der Rubrik „Berner Politik” vom 26. Juli 2023 wettert Nationalrätin Martullo-Blocher hemmungslos gegen die Energiegewinnung aus Wind. Die SVP ist die einzige Partei, die das neue Windrad von Haldenstein offen bekämpft hat (zum Glück war das Churer Volk weitsichtig genug, um das Projekt zu befürworten).
Eine ideale Quelle zur Gewinnung elektrischer Energie sollte im Wesentlichen folgende Eigenschaften haben:
- Sie sollte nahezu unerschöpflich sein.
- einen hohen Wirkungsgrad bei der Umwandlung in elektrische Energie haben.
- Die Umwelt sehr gering belasten
- Ein geringes Risiko für Mensch und Umwelt darstellen (keine großen Unfall- oder Katastrophenrisiken, kein langlebiger, gefährlicher Abfall).
Diese Kriterien werden von Windenergie und Sonnenenergie weitgehend erfüllt.
Über Schönheit und Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Der einen gefällt der rauchende Schlot eines Atomkraftwerks, der anderen die schlanke Struktur eines Windrades und die Solarzellen auf einem ehemaligen Steinbruch.
Offensichtlich will die SVP nur Atomkraftwerke und übersieht dabei, dass Windenergie und Sonnenenergie keinen Abfall und keine radioaktive Strahlung produzieren.
Auch wenn der Bau von neuen…
Auch wenn der Bau von neuen AKW wieder zugelassen werden sollte, werden die schlicht am Chlütter scheitern wie wir Normalverdiener am Kauf einer 100m-Jacht oder des US-Präsidentenfliegers Hairforce One. Die von den Windkraft- und PV-Gegnern vielbeschworenen Reaktoren Gen IV erreichen schon seit 75 Jahren in 5 Jahren Marktreife...
Aus den Schloten der AKW kommt viel Fieseres als Rauch, nämlich immer etwas "leicht radioaktive" Abluft. Schön unsichtbar. Dafür dampfen die Kühltürme gewaltig, weil sie die Abwärme der AKW abführen müssen. Auf 1 GW Generatorleistung heizt der Kühlturm mit gut 2 GW in Gottes schöne Natur hinaus. Demnach wärmen die AKW in Beznau Aare und Rhein mit ca. 1,3 GW...
Wieviele Windkraft- und…
Wieviele Windkraft- und Fotovoltaikgegner sind wohl Aktionäre von zugebauten Wintersportgebieten und dicken Tourismusresorts? Haben sie was gegen ineffiziente Baulandnutzung wie im Fashion Outlet Landquart mit flächenfressenden Parkplätzen?