Spitallandschaft Graubünden
Die Spitallandschaft in Graubünden - wie auch in der übrigen Schweiz - muss endlich konsequent neu aufgestellt werden. Wir brauchen starke Zentrumsspitäler, die medizinische Qualität und Effizienz gewährleisten, ergänzt durch regionale Gesundheitszentren für die Not- und Basisversorgung. Das Festhalten an vollversorgenden Kleinstspitälern in jeder Region ist ein überholtes Konzept. Längere Wege müssen wir akzeptieren - sie sind mit der heutigen Mobilität ohne weiteres zumutbar, selbst in unserem gebirgigen Kanton.
Die Regierung - allen voran Regierungsrat
Peter Peyer - ist nun gefordert, über kurzfristige „Plästerlipolitik“ hinauszugehen. Es braucht den Mut, heisse Eisen anzupacken und endlich Entscheidungen zu treffen, die der Bevölkerung eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sichern.
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Hier im Val Müstair haben…
Hier im Val Müstair haben wir ein solches Spital, welches hervorragend geführt ist, aber nicht alle Dienste anbieten kann - und auch nicht soll. Was die Mobilität betrifft, darf man allerdings nicht vergessen, dass wegen Lawinen oder Steinschlag die Ofenpassstrasse gesperrt sein kann und dass Helikopter eventuell wegen der Wetterlage manchmal nicht fliegen können. Im Val Poschiavo dürfte das gleiche Problem bestehen.