Förderung Langsamverkehr
Förderung des Langsamverkehrs
Unsere Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Langsamverkehr, d.h. den Velo- und Fussverkehr, mit einer entsprechenden Strategie kantonsweit zu fördern und ihm bis 2040 den gleichen Stellenwert einzuräumen wie dem motorisierten Autoverkehr. Sehr gut so. Oder fast gut so.
Denn der Kanton könnte in Zusammenarbeit mit der Stadt Chur schon kurzfristig eine beispielshafte Lösung umsetzen, indem er zusammen mit der Stadt auf den städtischen Kantonsstrassen und den noch nicht beruhigten kommunalen Strassen stadtweit Tempo 30 einführt. Abgesehen von der angestrebten Gleichstellung bzw. Koexistenz des Langsamverkehrs mit dem Autoverkehr würde dies auch zu einer massiv höheren Verkehrssicherheit, zu einer Halbierung des Verkehrslärms an den betroffenen Strassen, zu weniger Abgasen stadtweit sowie zu weniger Behinderungen der Stadtbusse durch überholende Autos führen. Nachteile? KEINE. Es sei denn, dass die zuständigen Behörden einen Zeitverlust der «Autofreaks» auf ihrer Fahrt in das Stadtzentrum von ein paar wenigen Sekunden höher bewerten als alles andere …
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Etwas korrigierte Fassung:…
Etwas korrigierte Fassung:
Sie haben recht, Peter Hartmann.
Aber Recht haben und Recht bekommen ist in unserer armen Welt leider oft zweierlei.
►Das gilt bei vielen Medien auch punkto Meinungsäusserungsfreiheit:
INFOSPERBER (Eigenwerbung: "Infosperber sieht, was andere übersehen") hatte folgenden Kommentar (betreffend Artikel: Bundesrat Rösti ist gegen Tempo 30) zwar veröffentlicht, aber nachträglich gelöscht:
https://www.infosperber.ch/umwelt/fluesterbelaege-teuer-und-kurzlebig/
Wolfgang Reuss, Chur am 7.11.2025 um 12:59 Uhr
Flüsterbeläge finde ich aufwendigen, teuren Fehler. Der Strassenbelag Südumfahrung Chur wurde mit langem Höllenlärm durch schwere Spezialfahrzeuge «abgeraspelt», um neu zu asphaltieren. Nachher fand ich den Verkehr lauter als vorher. Dann, 2021, bezeichnete der SVP-Gemeinderat Urs Rettich in seinem «Auftrag an den Stadt» (den alle Gemeinderäte unterschrieben) den Lärm der Südumfahrung als UNERTRÄGLICH. Es gilt Tempo 80. Lärmspitzen (insbesondere im besonders gehörschädlichen Hochtonbereich) Schwerverkehr auch nachts. Herzrasen, ich erwache nachts trotz geschlossenen Fenstern, obwohl ich Frischluft medizinisch nötig hätte und als Menschenrecht betrachte.
Keine Lärmschutzwand. Keine Temporeduktion.
Wenn Lärmschutz in der Schweiz Gesetz ist, aber dagegen verstossen wird seit x-Jahren, warum sind die ursächlichen Politiker nicht im Gefängnis?
Falls ein Profi bei mir eine Lärmmessung durchführen möchte: Herzlich willkommen. Mein Balkon befindet sich praktisch auf Strassenasphalt-Höhe.
https://www.chur.ch/_docn/3267782/01_Auftrag_Urs_Rettich_betr._Verhandl…
►Im SO-Artikel über das "gut 40-seitige Papier": «Strategie Langsamverkehr Graubünden 2037» ("Langsamverkehr soll in Graubünden bis 2037 die Hälfte der Wege ausmachen" und "gemäss neuem Velogesetz des Bundes muss der Kanton bis 2027 bestehende und geplante Velowegnetze planerisch festhalten und bis 2042 realisiert haben") sagt der Kanton: "Im Freizeitbereich habe Graubünden bereits heute ein attraktives Angebot in Sachen Fuss- und Veloverkehr (...) Aber im Alltagsverkehr haben wir noch Nachholbedarf".
Das heisst, man beabsichtigt eine Umverlagerung des Verkehrs durch eine Methode, die "im Alltagsverkehr" erst umgesetzt werden müsste, "im Freizeitverkehr" aber bereits besteht.
Meine Frage: Wenn die angebliche Heilungsmethode für den Alltagsverkehr im Freizeitbereich bereits Realität ist, warum wächst dann der ohnehin ungesund hohe motorisierte Freizeitverkehr immer noch mehr und metastasierend, statt weniger zu werden oder hat, besser gesagt, das Ziel des Kantons bereits erreicht, LOGISCHERWEISE, also das, was man für den "Alltagsverkehr" zu erreichen vorgibt bis 2037 oder 2042 oder Sankt Nimmerleinstag?
Weil es sich so "mathematisch" selbst widerlegt (ad absurdum geführt) hat?
Weil es den motorisierten Verkehr null prohibiert (jedenfalls sehe ich nichts derartiges)?
Weil es weiterhin nicht das von mir seit jeher vorgeschlagene bahnbrechende ursächliche Modell berücksichtigt (Verursacherprinzip, Anreiz-/Belohnungssystem beim Wohnen von Langsamverkehr-Praktizierenden)?
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/strategie-langsamverkehr-kant…
Sie haben recht, Peter…
Sie haben recht, Peter Hartmann.
Aber Recht haben und Recht bekommen ist in unserer armen Welt leider oft zweierlei.
►Das gilt bei vielen Medien auch punkto Meinungsäusserungsfreiheit:
INFOSPERBER (Eigenwerbung: "Infosperber sieht, was andere übersehen") hatte folgenden Kommentar (betreffend Artikel: Bundesrat Rösti ist gegen Tempo 30) zwar veröffentlicht, aber nachträglich gelöscht:
https://www.infosperber.ch/umwelt/fluesterbelaege-teuer-und-kurzlebig/
Wolfgang Reuss, Chur am 7.11.2025 um 12:59 Uhr
Flüsterbeläge finde ich aufwendigen, teuren Fehler. Der Strassenbelag Südumfahrung Chur wurde mit langem Höllenlärm durch schwere Spezialfahrzeuge «abgeraspelt», um neu zu asphaltieren. Nachher fand ich den Verkehr lauter als vorher. Dann, 2021, bezeichnete der SVP-Gemeinderat Urs Rettich in seinem «Auftrag an den Stadt» (den alle Gemeinderäte unterschrieben) den Lärm der Südumfahrung als UNERTRÄGLICH. Es gilt Tempo 80. Lärmspitzen (insbesondere im besonders gehörschädlichen Hochtonbereich) Schwerverkehr auch nachts. Herzrasen, ich erwache nachts trotz geschlossenen Fenstern, obwohl ich Frischluft medizinisch nötig hätte und als Menschenrecht betrachte.
Keine Lärmschutzwand. Keine Temporeduktion.
Wenn Lärmschutz in der Schweiz Gesetz ist, aber dagegen verstossen wird seit x-Jahren, warum sind die ursächlichen Politiker nicht im Gefängnis?
Falls ein Profi bei mir eine Lärmmessung durchführen möchte: Herzlich willkommen. Mein Balkon befindet sich praktisch auf Strassenasphalt-Höhe.
https://www.chur.ch/_docn/3267782/01_Auftrag_Urs_Rettich_betr._Verhandl…
►Im SO-Artikel über das "gut 40-seitige Papier": «Strategie Langsamverkehr Graubünden 2037» ("Langsamverkehr soll in Graubünden bis 2037 die Hälfte der Wege ausmachen" und "gemäss neuem Velogesetz des Bundes muss der Kanton bis 2027 bestehende und geplante Velowegnetze planerisch festhalten und bis 2042 realisiert haben") sagt der Kanton: "Im Freizeitbereich habe Graubünden bereits heute ein attraktives Angebot in Sachen Fuss- und Veloverkehr (...) Aber im Alltagsverkehr haben wir noch Nachholbedarf".
Das heisst, man beabsichtigt eine Umverlagerung des Verkehrs durch eine Methode, die "im Alltagsverkehr" erst umgesetzt werden müsste, "im Freizeitverkehr" aber bereits besteht.
Meine Frage: Wenn die angebliche Heilungsmethode für den Alltagsverkehr im Freizeitbereich bereits Realität ist, warum wächst dann der ohnehin ungesund hohe motorisierte Freizeitverkehr immer noch mehr und metastasierend, statt zu weniger zu werden oder hat, besser gesagt, das Ziel des Kantons bereits erreicht, LOGISCHERWEISE, also das, was man für den "Alltagsverkehr" zu erreichen vorgibt bis 2027 oder 2042 oder Sankt Nimmerleinstag?
Weil es sich so "mathematisch" selbst widerlegt (ad absurdum geführt) hat?
Weil es den motorisierten Verkehr null prohibiert (jedenfalls sehe ich nichts derartiges)?
Weil es weiterhin nicht das von mir seit jeher vorgeschlagene bahnbrechende ursächliche Modell berücksichtigt (Verursacherprinzip, Anreiz-/Belohnungssystem beim Wohnen von Langsamverkehr-Praktizierenden)?
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/strategie-langsamverkehr-kant…