Windkraft
Die meisten Irrtümer in diesen Leserbriefen werden durch F. Jäger am 05.02.205 bereits treffend widerlegt. Zu ergänzen wäre noch, dass die Windräder sehr wohl immer Strom produzieren, wenn sie drehen, und dass es für die Effizienz dieser Anlagen keinen Vorteil bringt, sie näher an ein neu entstehendes Quartier in Chur West zu bauen. Die Immissionen von Windrädern sind zwar minimal aber, man muss sie ja nicht gerade neben Wohnsiedlungen hinstellen.
Weiter gibt es natürlich keinen Sieg von Wasser gegen Wind. Sowohl ein zusätzliches Windrad als auch das Projekt Chlus sind nur kleine Puzzleteile, die uns helfen sollen, auch in Zukunft genügend Strom zur Verfügung zu haben. Es braucht beides - neben dem weiteren Ausbau an Photovoltaik!
Atomstrom ist keine Option. Die Risiken haben wir nicht im Griff. Zudem ist ihre finanzielle Bilanz katastrophal. Kein privater Investor würde in ein AKW investieren. Fazit: Mit Steuergeldern zu bezahlen, kein Profit, grosses Entsorgungsproblem.
Herr Cortesis Vorwurf des idologischen Vorgaukelns ist schlicht absurd. Niemand behauptet, dass die Stromversorgung mit Windrädern gesichert werden kann. Was aber von Ideologie und Polemik nur so strotzt, das ist sein Leserbrief. Von einem Grossrat würde ich schon etwas Sachlichkeit erwarten.
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Ergänzung zu den Irrtümer…
Ergänzung zu den Irrtümer...
Hier im Forum verbreitet ein gewisser W.R. eine eigenartige Behauptung zum Thema "Erosionsabfälle von Windrädern". Es ist leider eine irreführende Aussage.
Der bekannte Faktenchecker schreibt dazu:
" ...Windkraftanlagen erzeugen grünen Strom. Ihre Umweltverträglichkeit wird trotzdem immer wieder angegriffen. Online kursiert etwa die Behauptung, dass Rotorblätter durch Erosionsschäden hunderte Kilogramm giftiger Partikel verlieren würden und damit die Umwelt verschmutzen. Das ist allerdings irreführend: Wie Expertinnen und Experten erklärten, wird das Phänomen in den Beiträgen um ein Vielfaches übertrieben. Die tatsächliche Menge erodierter Partikel hat eine vernachlässigbare Auswirkung auf die Ökosysteme. ..."
Quelle und weitere Ausführungen: https://faktencheck.afp.com/doc.afp.com.34WH7JR