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Solarenergie

Ich habe seit 10 Jahren eine Solaranlage in Betrieb.
Abend für Abend schreibe ich diverse Wetterdaten und die jeweils aktuell erzeugte Leistung auf.
Im Vergleich zu den früheren Jahren stelle ich fest, dass die erreichten Leistungen früherer Jahre nicht mehr erreicht werden können, weil die Wetterverhältnisse ständig schlechter werden. Mit der zunehmenden Wärme findet sich auch zunehmend mehr Energie und Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre. Stossen dann kalte Luftströmungen aus dem hohen Norden in unsere oder gar südlichere Regionen vor, brauen sich immer stärkere Gewitter über uns zusammen. Ich bin mir sicher, was wir gegenwärtig erleben ist ein schwaches Regnen, verglichen mit dem, was uns in 10 bis 15 Jahren noch bevorsteht. Deshalb zweifle ich die phantastischen Prognosen der Solar-Befürworter an.
Man muss schon ziemlich belämmert sein, wenn man ganze Alpen mit Paneelen bestückt, wenn man weiss, dass unter unseren Füssen unendlich viel Energie zu holen wäre, die uns niemand nehmen kann, die man dort holen kann, wo man sie braucht, die konstant Tag und Nacht in gleicher Menge zur Verfügung steht und die keinen Müll, keinen Abfall und kein Risiko darstellt. Nur weil zweimal falsch gebohrt wurde, kann man es ja auch mal richtig machen.

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Theo Hess
26.06.24 - 21:03 Uhr
Leserbrief
Ort:
Landquart
Zum Artikel:
Unwetter über Europa nehmen bedenklich zu
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