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Drama: Letzter Tag eines Hundes

Als ich diesen Artikel aus den Medien genommen hatte, war ich sprachlos. Was da abging, ist wirklich Filmreif. Dafür solle man dem Jagddepartement und der Gemeinde Sedrun, einen Oscar überreichen, natürlich auch dem Hauptdarsteller, der den Hund erschossen hatte. Ich meine, als ich das Foto vom Hund gesehen hatte, muss ich sagen, dass es keine Ähnlichkeit mit einem Fuchs hat. Warum lässt man einem Jäger mit fortgeschrittenem Alter, eine Schusswaffe mit Munition in der Wohnung zu lassen? Wie man weiss aus medizinischen Gründe, werden die Sinnesorgane schwächer und man kann, nicht mehr alles richtig zuordnen. Es trifft nicht alle, aber die meisten. Daher wäre es klüger, dass man von einem gewissen Alter weg, die Schusswaffe und Munition abgeben muss. Es ist die Aufgabe vom Jagddepartement, Justiz und Hausärzte, zu beurteilen, wer und wer nicht. Ich wünsche der Hundehalterin, viel Kraft um diesen Schreck zu verarbeiten. Ich weiss was das heisst, wenn man ein Familienmitglied verliert, ich hatte selber zwei Katzen, die krank wurden.
Ich kann leider nur ironisch sagen: Weidmannsheil!
Viktor Martoglio Chur

Martoglio Viktor
14.02.24 - 19:22 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Sedrun und der Hundeschuss: Zeitung Graubünden
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