Das Wort zum WEF von Klaus Schwab
Werter Herr Gantenbein
Ich nehme einmal an, Ihr Leserbrief in der Südostschweiz Zeitung sei nicht satirisch gemeint, wenn doch, so betrachten Sie meine Ausführungen ebenfalls als Satire.
Betreffend der Kommaregeln möchte ich folgendes sagen: In dem Beitrag von Herrn Schwab habe ich, wenn ich richtig gezählt habe, 33 Kommas gezählt, inklusive dem meines Wissens in Deutschland üblichen Komma nach der Anrede. Da Sie nun scheinbar zu den geschätzten 5% der Leser gehören, welche alle Kommaregeln genau kennen, ist es für die restlichen 95% (inklusive Lektoren und mir) unerheblich ob im Text ein Komma mehr oder weniger vorkommt. Bei der gesprochenen Sprache existieren ja keine Kommas und wichtig ist ja eh der Inhalt der Botschaft. Wie viele Kommas von den Lektoren hinzugefügt oder weggelassen wurden weiss ich natürlich auch nicht.
Ich frage mich auch ob Herr Schwab die Welt mehr erleichtert hätte, wenn er statt schräger, zum Beispiel gerade, hochstehende, unterschwellige oder andere Metaphern verwendet hätte.
In diesem Sinne sende ich Ihnen
Orthografische Grüsse
Franco Giovanoli
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