Fluor bei der Ski-Wachsung
Leider muss ich Herr Hofer korrigieren, der davon ausgeht, dass Fluor grundsätzlich im Skisport verboten ist. Leider gilt dies nur im Hochleistungssport. Wie ich diese Tage erfuhr, dürfen Ski ansonsten weiterhin mit dem für die Umwelt schädlichen und gesundheitsschädlichen Fluor behandelt werden. Wie kann es sein, dass die Natur und der Mensch unnötig mit Giftstoffen belastet werden? Fluor im Skisport sollte grundsätzlich verboten werden!
Ort:
Thusis
Zum Artikel:
Zum Leserbrief «Verbot fluorhaltiger Skiwachse» von Martin Hofer vom 18. Dezember 2023
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Frau Fennekohl, Herr Hofer,…
Frau Fennekohl, Herr Hofer, danke, aber ich habe Erfahrung und weniger Optimismus als Sie. Es ist Sisyphus ohne Systemwechsel bzw. Hebel für Hebelwirkung (Initialzündung). Während man an paar wenigen Details herumdoktert mit Heilungsabsichten, erfolgt bereits die nächste Flut neuer Schädlichkeiten. Ein totes Rennen, vergleiche "Silent Running" (Kinofilm), der Klassiker.
Beispiel "Fluor" alias PFAS:
SALDO (21.11.2023) titelte: Nicht nur aus Teflonpfannen und Regenjacken gelangen Chemikalien ins Trinkwasser: Bauern spritzen jährlich Dutzende Tonnen PFAS-haltige Pestizide auf die Felder.
Leserbrief dazu:
In Brasilien werden viele Pestizide verwendet, die in der Schweiz verboten sind. Hier in der Schweiz spritzen die Bauern Pestizide mit PFAS auf die Felder, wie saldo berichtete. Nach dem «Genuss» vergifteter Früchte und Kaffee aus Brasilien, gewaschen und zubereitet mit verseuchtem PFAS-Grundwasser aus der Schweiz,
kann es einem ob so viel Blödheit wirklich warm ums Herz werden. Hauptsache, die Profite stimmen.
Thomas Egli, Winterthur
Ich füge an: Je schlimmer die Missstände, umso dreister die PR/Werbung, die Beschönigungen und Irreführungen, die einem die Verursacher um die Ohren schlagen. Auch in Abstimmungskämpfen. Dass im Wasserschloss Schweiz der nach x-Jahren der Verseuchung alias "Brunnenvergiftung" (darauf stand früher die Todesstrafe) längst überfällige Trinkwasserschutz von den Stimmberechtigten "bachab" abgelehnt wurde, wirft mir die Frage auf: Was ist denn grundsätzlich los mit dem Volk?
Das Trinkwasser ist ein wesentliches (weil noch lebensessenzieller als Nahrung, das weiss zumindest jeder Westernromaneleser), aber nur eines von schier unendlich vielen Problemen, in die wir uns unnötigerweise verstricken.
Das Volk sagte sogar Nein zu sauberem Trinkwasser. Am 17. Juni 2023 titelte die Zeitung "20 Minuten": "Jeder zweite Haushalt hat schädliches Trinkwasser"
https://www.20min.ch/story/alarmierend-jeder-zweite-haushalt-hat-schwer…
Ich habe es eigentlich schon aufgegeben zu missionieren (siehe oben: meine Erfahrung), denn ich kenne inzwischen die Lösung, aber keiner fragt mich. Das heisst, für mich persönlich ist der Fall klar und abgeschlossen. Die Zusatzfrage könnte lauten: Ich habe keine Kinder. Was aber geht in den Köpfen derer vor, die Kinder in diese, äh... Welt setzen?
Weiteres essentielles Beispiel:
Artensterben:
https://www.suedostschweiz.ch/klima-natur/biodiversitaet-im-garten-zur-…
Auch hier warb ich jahrelang für meine Lösung, null Echo. Noch nicht mal eine Anfrage für (kostenlosen) Dialog. Nun denn. Das wars.
Ich danke Frau Kristina…
Ich danke Frau Kristina Fennekohl für diese Berichtigung. Leider ist man oft "aus wirtschaftlichen Gründen" sehr inkonsequent. So auch beim Pestizid Glyphosat, welches in der Natur seit vielen Jahren enormen Schaden anrichtet.