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Wahl des Gemeindepräsidenten in Landquart

Haben Sie sich das schon mal klar überlegt? Unser Leben wird von Politikern bestimmt. Die schreiben den Bürgern eines Landes, eines Kantons, einer Gemeinde vor, was geht und was nicht geht. Klar, wir hier in der Schweiz, wir können die Politiker auswählen und wählen. Wer sich aber zur Wahl stellt und wer für was genau einsteht, ist immer fraglich. «Für eine soziale Schweiz», das war so ein nichtssagender Wahlspruch im Herbst. Alls wollen das und keiner kümmert sich darum. Sozial wäre endlich zu Lösungen zu kommen.
Habe ich irgendwo gelesen, «Für bessere Schulbildung» natürlich nicht.
«Für mehr Disziplin» für ein kompromissloses Verbot beim «Littering»? Keiner dieser Möchtegern lässt sich auf die Äste hinaus. Nach der Wahl entpuppen sich die allermeisten als stinkend faule Eier.
So wollen wir doch wenigstens die nächsten Gemeindepräidentenwahl in Landquart sehen, ob endlich eine Person den Hut in den Ring wirft, die nicht schon gekauft, verbandelt, vereinnahmt, vom Sport besessen, vom Geldverschleudern angetan ist. Einer oder eine der oder die für Bildung Ordnung in der Schule steht und durch und durch Realist ist.

Theo HesS
19.11.23 - 12:40 Uhr
Leserbrief
Ort:
Landquart
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Offenbar haben sie eine sehr schlechte Meinung Politikern gegenüber. Waren sie auch schon an einer Wahlversammlung? Und haben sie schon Fragen gestellt?
Ein Gemeindepräsident macht sich nicht stark für eine bessere Bildung, weil er vor der Wahl den Stand nicht kennt und zudem ist es Sache der Schulbehörde. Littering ist verboten, aber durchsetzen muss es die Polizei.
Vielleicht muss man die Personen nach der Wahl direkt auf gewisse Situationen direkt ansprechen, was zu Erfolg führen kann.

Die offene Wut von Herrn Hess über Politiker(-innen) kann ich verstehen. Wenn diese etwas sagen oder schreiben, so reden sie oft mit wohl ausgewogenen Worten, die darauf abzielen, keine Angriffsfläche zu bieten. Sehr häufig nichtssagende Worte! Sie versprechen Dinge, deren Verwirklichung nicht in ihre nahe Amtszeit fällt, so dass man sie für das Nichteinhalten der Versprechen nicht belangen kann. Sie gebrauchen schöne Worte, um bejubelt zu werden, setzen sie aber nicht um oder geben den Gegnern die Schuld, wenn ihr Blabla nichts bewirkt.
Andererseits sind auch die Wähler(-innen) mitschuldig, weil sie sofort den Rücktritt von Politikerinnen und Politikern fordern, wenn diesen auch nur ein falsches Wort herausrutscht. Es braucht auch in dieser Hinsicht Toleranz, ansonsten erziehen wir die Gewählten zum Lügen und Vertuschen.