×

Nuklearer Winter nach dem Einsatz von 100 Atombomben

Nuklearer Winter nach dem Einsatz von 100 Atombomben

Grossbritannien will die Zahl seiner heute 180 Atomsprengköpfe auf 260 erhöhen. Was würde passieren, wenn Atombomben die 1945 auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden wieder einmal in einem Krieg eingesetzt würden, als Folge einer technischen Panne, einem Missverständnis oder durch Verrückte am Hebel der Macht? Bei der Explosion von 100 Atombomben bei einem begrenzten Atomkrieg würde ein nuklearer Winter die Erde verdunkeln.

Durch die enorme Hitze von grossflächigen Feuern nach der Explosion von 100 Atombomben würden Rauch, Russ und Staub sehr hoch in die Atmosphäre getragen. Während Wochen oder Monaten würde die Temperatur um 11 bis 22 Grad absinken und das Sonnenlicht vom Rauch, Russ und Staub absorbiert. Die Kälte und das fehlende Sonnenlicht würde zu Ernteausfällen und Hungersnöten führen. Die Folge wären hunderte Millionen von Opfern, ein Vielfaches der direkten Opfer durch den Abwurf der 100 Atombomben. (Nuclear winter - Wikipedia)

Was bedeutet dies für die Schweiz? Unser Land sollte per sofort kein Geld mehr in Konzerne investieren, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Das wäre sowieso schon heute klar verboten. Laut Artikel 8b des Kriegsmaterialgesetzes ist die direkte und indirekte Finanzierung, der Entwicklung, der Herstellung oder des Erwerbs von verbotenem Kriegsmaterial verboten. Verbotenes Kriegsmaterial sind auch nukleare Waffen. Kriegsmaterialgesetz, Verbot der Finanzierung:
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19960753/20130201000…

Heute investieren die Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen der Schweiz sehr viel Geld, Milliarden, in Unternehmen, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Im Jahr 2018 waren dies 8,984 Milliarden US-Dollar, laut dem Report von ICAN (Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen)
Dont Bank On The Bomb - CH 2019 - ICAN Switzerland | Tableau Public

Heinrich Frei
23. März 2021, 20:04:59
Leserbrief
Ort:
CH-8050 Zürich
Zum Artikel:
Grossbritannien will die Zahl seiner heute 180 Atomsprengköpfe auf 260 erhöhen.

Kommentieren

Kommentar senden

Da wäre doch etwas "Helikoptergeld" weitaus weniger schädlich als Investitionen in solch wahnsinnige Dinge, nur damit Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen ihre Geldmengen erhöhen können.
Vom Menschen und hauptsächlich neoklassischen Ökonomen geschaffene Sachzwänge.
Es wäre höchste Zeit, dass es mal beim Geld einen "Great Reset" geben würde.
Denn bei diesem Thema wäre eine "Perestroika" am nötigsten.
Leider fürchten sich die meisten Menschen mehr vor Inflation statt vor der Zerstörung der Lebensgrundlagen.
Dabei ist vieles gar keine echte Inflation. Wenn Person A irgendwann ein Haus für 1 Million gekauft hat, es wieder mit Gewinn für 1 1/2 Millionen verkauft und der Käufer nun 1/2 Millionen mehr dafür zahlen muss hat das etwas mit Inflation zu tun?

Ja, Heinrich Frei, und wir schauen zu... und poschten Militärjets als Luft(blasen)poser.
Oje. Meine Meinung:
1)
Am besten wären Abrüstung und Atomwaffenverbot (dem widersetzen sich die USAggressoren).
Siehe meinen Kommentar:
https://www.infosperber.ch/politik/welt/bald-neuste-atombomben-in-itali…
2)
Am zweitbesten wäre "Gleichgewicht des Schreckens" (dem widersetzen sich ebenfalls die USA, "Full Spectrum Dominance"
https://www.amazon.com/Full-Spectrum-Dominance-Totalitarian-Democracy/d…
https://de.wikipedia.org/wiki/Full-spectrum_dominance )
3)
Und was tun WIR heutige Native Americans?
Wir tun weder das Beste noch Zweitbeste, sondern das Dritte (maximales Ungleichgewicht; Deutschland ALLEIN Rüstungsetat etwa wie Russland): Auf den US-Bluff (gar nichts gelernt from all of the hole US-history?) hereinfallen: Unsere eigene Beerdigung vorbereiten und noch teuer bezahlen.
Die USA haben KEINE Freunde, sondern einzig Interessen (sagte Henry Kissinger; für die, die es nicht eh aus der Historie wussten; trotzdem singen die Europäer im Chor nach, was ihnen paar Dompteure soufflieren, die US-Elite seien unsere Freunde).
Die Deutsche Friedensbewegung der 70er/80er-Jahre war sich noch bewusst. Das heutige (Jung)Volk scheint bewusstlos, im Koma, Punkt.
Historisch sind Russland, auch Nordkorea, Opfer; sie sind nicht unsere Feinde, sondern Leidensgenossen. Hitler aufgebaut, als er noch unbekannt war, haben die USA, gemäss beispielsweise Historiker Ploppa; Regimechange, Strohmann, you know? Die Deutsche Teilung nach dem 2WK wollten die USA; Russland wollte immer ein vereintes Deutschland. Dito Nordkorea, das präparierten die USA (vgl. Vietnam), Vorwand für Permantwaffenstationierung auf der Halbinsel, far away from USA. US-Endziel seit jeher das Heartland, Russland, und somit automatisch Weltherrschaft. Was das bedeutet, fragen Sie die Ureinwohner Amerikas oder mich, ich habe die Bücher.
Einige Zitate aus Konsumentenzeitschrift Saldo (9.5.2017):
Jong Un ist der einzige Mensch auf der Welt, der im «Blick» stets mit dem Adjektiv «irr» betitelt wird. Sprachliche Verweise auf einen angeblich kranken Gemütszustand des Diktators sind auch aus der Redaktion der «Südostschweiz» zu hören (…).
Ein löbliches Beispiel, dass man es bei der Nordkorea-Berichterstattung auch mit Fakten versuchen könnte, zeigte die Redaktion des «Tages-Anzeigers» auf dem Portal Newsnet. (…)
Die koreanische Halbinsel ist eine Pufferzone der Grossmächte China, Russland und USA. Und aus der Geschichte Nordkoreas wird klar, dass die Bevölkerung einen Grund hat, die USA zu fürchten. Die Grossmacht habe im Koreakrieg «zwischen 12 und 20 Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung getötet». Die USA warfen damals 635 000 Tonnen Bomben auf das Land. Das sind laut «Tages-Anzeiger» 100 000 Tonnen mehr, als im ganzen Zweiten Weltkrieg im pazifischen Raum eingesetzt wurden.

Mehr Kommentare anzeigen