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Bündner Grundwasservorkommen nicht in Gefahr

Die anhaltende Trockenheit sorgt weiterhin für akute Waldbrandgefahr im Kanton Graubünden. Offene Feuer bleiben strikt verboten. Die Grundwasservorkommen sind durch die Trockenheit aber nicht gefährdet.

Südostschweiz
Dienstag, 16. Oktober 2018, 17:00 Uhr Anhaltende Trockenheit
Die Bündner Wasservorkommen sind bisher nicht in Gefahr.
SYMBOLBILD THEO GSTÖHL

Nach wie vor sorgt im Kanton Graubünden eine aussergewöhnliche Trockenheit für Waldbrandgefahr. Auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» erklärt Ueli Eggenberger, zuständig für Waldrecht beim Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Graubünden: «Solange keine ausgedehnten Niederschläge die Trockenheit im Kanton beenden, bleibt das absolute Feuerverbot bestehen. Dass die Trockenheit derart lange anhält, ist aussergewöhnlich.»

Grundwasservorkommen nicht in Gefahr

Durch die Trockenheit leiden aber nicht nur die Waldbestände, sondern auch die Grundwasservorkommen. Daniel Güttinger, stellvertretender Amtsleiter des Amts für Natur und Umwelt Graubünden, beruhigt aber: «Bisher herrscht keine Gefährdung der Grundwasservorkommen. Dennoch sind die Wasserstände mit Ausnahme des Unterengadins deutlich tiefer als üblich. Dies gilt insbesondere für das Landwasser und Davos.» Grundwassernutzungen könnten gegebenenfalls eingeschränkt werden, indem beispielsweise Grundwasserpumpen trocken fallen, erklärt Güttinger weiter.

Eine regionale Grafik der Grundwasserstände kann hier abgerufen werden.

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SO titelt:
"Bündner Grundwasservorkommen nicht in Gefahr"
Sollte wohl heissen:
"Bündner Grundwasservorkommen NOCH nicht in Gefahr"
Statt immer bloss über "Wasserzinsen" herumzerren, würde ich die Quelle der Ursache behandeln: Verbrennungsmotoren etc. abstellen und Chlorophyllmaxima.
TV-Doku Talsperren:
https://www.youtube.com/watch?v=cgkRaKsYWkQ
...
Wolfgang Reuss
14.10.2018 - 15:52 Uhr
SO titelt:
"So heiss war der Oktober in Chur noch nie"
SO-Wochenendausgabe 13.10.2018 CARTOON (Seite 33):
"Ich liebe diesen Klimawandel. Hast du den Motor laufen lassen?" - "Klar doch!"
Dass das KEIN Witz ist, erlebe ich, an der Südumfahrung Chur wohnend.
"Die Erde wird sich so bis 2100 um drei Grad erwärmt haben. Sie wäre dann wohl nicht mehr bewohnbar." (SO 13.10.2018)
...
Wolfgang Reuss
28.02.2018 - 13:46 Uhr
SO fragt, wann die Seen gefrieren.
Sind das nicht obsolet retrospektiven Fragen?
Müssten Sie nicht aktuell prospektiv quasi therapierend fragen:
Haben wir überhaupt noch Wasser bzw. was müssten wir tun zu seiner Prosperität (auch damit uns noch Blutorangen aus Italien für die Gesundheit kaufen zu dürfen die Gnade zuteil wird):
Zitat aus meinem Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2017-11-21/copd-chronic-obstr…
"(…) von GRF, und deshalb "gekauft" würden wie Wasser in der Wüste (apropos Wüste, in Italien gabs 2017 nur 10 Prozent der normalen Niederschläge, Wasser from heaven, SO 20.11.2017, wie lange von dort noch Gemüse und Früchte kommen?)."
https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2015-11-11/anhaltende-trockenhei…
https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/den-seen-und-flussen-geht-das-was…
Waldbrände TI und GR:
https://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Wir-muessen-mit-viel-mehr-Wald…
Leere Stauseen (z.B. Spanien):
https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/lifestyle/hitze-wassermange…
Wasser-Schloss Schweiz durstet:
http://naturschutz.ch/news/wasser-oase-schweiz-durstet-weiter/98436