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Silvesterknallerei stört Churer Bevölkerung

Bei der Stadtpolizei Chur sind an Silvester mehrere Beschwerden wegen des Abfeuerns von Feuerwerkskörpern in den Wohnquartieren eingegangen.

Südostschweiz
01.01.22 - 14:12 Uhr
Polizeimeldungen
Nervig: Das Abfeuern von Feuerwerkskörpern macht Lärm und stinkt.
Nervig: Das Abfeuern von Feuerwerkskörpern macht Lärm und stinkt.
Bild Pixabay

Das Abfeuern von Feuerwerks- und Knallkörpern hat in der Silvesternacht bei der Churer Bevölkerung für Unmut gesorgt. Das geht aus einer Meldung der Stadtpolizei Chur hervor. Es seien zahlreiche Lärmklagen und Meldungen zu Sachbeschädigungen eingegangen. Ein Grossteil der Beschwerden sei in Zusammenhang mit dem Abfeuern von Feuerwerks- und Knallkörpern in den Wohnquartieren gestanden. Gemäss Polizei mussten aufgrund dieser Meldungen mehrere Personen auf die Sicherheitsvorschriften aufmerksam gemacht und an einen anderen Ort verwiesen werden.

Molokbrände und verschmutzte Hausfassaden

Auch die Feuerwehr der Stadt Chur musste in der Silvesternacht ausrücken. Zweimal stand sie gemäss Mitteilung zusammen mit der Stadtpolizei wegen Molokbränden im Einsatz. An beiden Moloks sei Sachschaden entstanden.

Auch durch das Abfeuern von Feuerwerkskörpern entstand Sachbeschädigung: In Haldenstein betraf dies ein Fahrzeug sowie eine Hausfassade, beim Schulhaus Montalin wurde eine Fassade verunreinigt. 

Weiter sei ein Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht worden, weil er durch das Hochdrehen des Motors vermeidbaren Lärm verursacht habe, so die Polizei abschliessend. (sz)

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Ich wäre für ei Verbot von diesen knaller Raketen usw. Wir waren am Silvester eingeladen in St.MRgreten und dort wurde schon am Vortag mit dieser knaller angefangen und dauerte bis neu Jahr um ca 1.30 Uhr. Und unser Hund war ganz verstört weil diese knallerei jedem Tier ob zahm oder wild schadet.

Es gibt leider noch viel zu viele Menschen, die glauben das abschiessen von Böllern, Raketen und dergleichen gehört zu ihren uneingeschränkten Freiheiten. Was für Qualen, das für die Arbeiter in den Fabriken Asiens, der Umwelt und den Tieren bedeutet, interessiert sie nicht mal ansatzweise. Es geht schließlich um ihre egoistische Freiheit zu tun und zu lassen, was sie wollen. Und hinter mir die Sintflut!

Die Silvesterknallerei in Chur (das sich der Naherholung rühmt; gar des Gesundheitstourismus) hat enorme Ausmasse (engmaschige Detonationen von mindestens 19 Uhr bis um 03:01 Uhr fiel mir die letzte auf). Und diesmal besonders augen- bzw. atemwege-fällig (da eher Smog-Wetterlage), während seit Jahren ein Verbot gefordert wird, Beispiel:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/boellerverbot-dauerhaft-1…
Ein Indiz für Hochkultur, wie viele Leute in der Kapitale Graubündens Kapital für Schall und Rauch aufwenden?
Es gibt bereits kleine Gemeinden mit Feuerwerkverbot. Warum nicht auch in der "vorbildlichen" Hauptstadt, die es erst recht nötig hätte, gemäss Motown, 40-Millionen-Kreisel, A13, Waffenplatz, Flugverkehr, grösster Holzverbrennung der Schweiz in Ems, etc.
https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/zementfabriken-massiv-zu-vie…
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-08-02/schall-und-rauch-w…
Voraussetzung für Demokratie ist, dass die Stimmbürger wissen, WELCHE Polit-Kandidaten WOFÜR stehen.
Ich fordere Transparenz, beispielsweise, wer im Gemeinderat PRO Big AIR stimmte (insgesamt über 3 Millionen verschenken an ein Privatunternehmen). Siehe auch meinen Kommentar zu dem Hai-Deal des Stadtrats:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-09-29/ohne-vorgefasste-m…
Ich wünsche eine Liste aller Gemeinderäte Chur mit dem Vermerk, ob sie PRO oder CONTRA ein Feuerwerkverbot auf Gemeindegebiet Chur stehen. Dieses Verzeichnis sehe ich jedoch nirgends veröffentlicht, ergo, wie bereits in einem früheren Kommentar kundgetan: bei den nächsten Wahlen wähle ich Donald Duck.

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