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Mädchen von Rasenmäher überfahren

Am Donnerstag ist ein dreijähriges Mädchen auf der Wiese eines Mehrfamilienhauses an der Pizolstrasse in Bad Ragaz von einem Aufsitzmäher überfahren worden. Das Mädchen musste mit unbestimmten Verletzungen vom Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.

Südostschweiz
Freitag, 26. Juni 2020, 13:58 Uhr Unfall in Bad Ragaz
Das Mädchen erlitt unbestimmte Verletzungen.
KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Ein 45-jähriger Mann war am Donnerstag gegen 15 Uhr mit dem Aufsitzmäher mit Mäharbeiten beschäftigt. Dabei musste er aufgrund der engen Platzverhältnisse rückwärts fahren. Gleichzeitig rannte ein Mädchen um die Hausecke und wurde in der Folge vom Heck des Mähers erfasst und überrollt. Dabei erlitt das Mädchen unbestimmte Verletzungen, schreibt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Mitteilung. Das Mädchen wurde nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst von einem Helikopter der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen. (mma)

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Der Club of Rome und ich fordern seit Jahren Rasenmäher- und Laubbläser-Verzicht. Für Menschenschutz, Mietergesundheit, Artenschutz (Flora und Fauna) bzw. Diversität (gegen sterilen Rasen, für Blumenkräuterwiesen/Bäume und Kneipp-Einrichtungen outdoor wohnnah), Umweltschutz, Klimaschutz, Luftreinheitsschutz, Lärmschutz.
Falls Sie das als Mieter oder als Liegenschaftenbesitzer oder als Investor unterstützen möchten, bitte bei mir melden.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-02-23/falsche-botschaft
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-06-08/wo-stehen-wir-heute
Ich sehe Facility-Manager mit irrwitzig aufgerüstetem Fuhr- und Maschinenpark in den endlosen Krieg gegen die Wohnquartiere-Natur ziehen, dabei will ich nicht weniger sondern mehr Natur und vor allem meine Ruhe (wie in alten Parks) vor dem infernalischen Lärm samt Spezial-Abgasen, die weiträumig die Luft vergiften, wo sonst eher Beschaulichkeit ("Ruhige Lage", auch so ein Fake des Marketingunwesens), Sauerstoff, Pflanzen-, Erde-, Bäume-Duft einem das Gefühl geben würden, zu leben bzw. sein zu dürfen.
Ebenso fällt mir die zeitweise überraschend hohe Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge auf: Aufsitzrasenmäher, aber auch kleine Schneeräumungsfahrzeuge, die teils lediglich Salz streuen, manchmal auch ohne dies und mit stark überhöhter Geschwindigkeit, ich würde sagen rasen, wenn man zudem die Umstände berücksichtigt, Beispiel: ein Quartierfussweg (von Thujahecken an der Stelle gesäumt, wo der Hausausgang via wenige Meter hinmündet), gerade so breit, dass dieses Fahrzeug Platz hat, rast also im rechten Winkel über diesen Fussweg, während der schwerhörige Fussgänger nichtsahnend auf dem Haus kommt und wegen der Hecken auch null sieht: das sind dann die hochgelobten, berühmten motorfahrzeugfreien "Wohnquartiere", insbesondere behindertenfreundlich, kinderfreundlich.
Heuchelei. Und für diese Denaturierung und Gesundheitskonterkarierung zahlen die Bewohner auch noch hohe Kosten, was sich in der Armada an Offroadern und allen, aber auch wirklich allen erdenklichen Motorisierungen widerspiegelt (wahrscheinlich hat bei denen sogar der Herzschrittmacher Verbrennungsmotor), die man in diesen Kampfgebieten alias Wohngebieten erlebt bzw. erleidet.
Wir investieren ins Falsche (wie Bundesrätin Amherd mit ihrer fixen Idee von neuen Kampfflugzeugen).
Aber statt unseren Lebensstil zu gesunden, will Oberstratege Christian Theus auch noch letzte Oasen (für beispielsweise Flussregenpfeifer) wie die Ruinaulta touristisch kontaminieren, wir bräuchten dies, sagt er (obwohl wir tausende Kilometer Wanderwege in GR haben bereits), weil «wir doch nicht in eine denaturierte Gesellschaft abgleiten wollen».
Oje.
Bringen wir erstmal uns (vergleiche Krankenwesenkostenexplosion) bzw. unser Wohnumfeld in Naturzustand (statt an immer mehr Orten zusätzliche "verbrannte Erde" zu schaffen)!