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Fliegende Schneekanonen auf der Lenzerheide

Helikopter faszinieren. Gross und klein schauen nach oben, wenn ein Heli vorbei fliegt. Wir geben euch in einer fünfteiligen Serie Einblick in den Alltag von Piloten, Ausbildnern und Technikern. In dieser Folge stehen Pilot Oliver Seliner und Flughelfer Tom Salzgeber im Fokus.

Marco
Hartmann
Sonntag, 12. Januar 2020, 17:00 Uhr Serie «Inside Swisshelicopter»

Eine herbstliche Frische umschliesst die Helibasis in Untervaz an diesem Oktobermorgen. In den Tourismus-Destinationen laufen die Vorbereitungen auf die nahende Wintersaison auf Hochtouren. Dazu gehören auch Transportflüge mit dem Helikopter. Dieser bringt die Schneekanonen in Position. Im Cockpit sitzt Oliver Seliner. Der erfahrene Pilot steht in engem Kontakt mit seinem «Mann am Boden», Flughelfer Tom Salzgeber. Zusammen mit zwei Angestellten der Bergbahnen Lenzerheide sprintet Salzgeber innert gut einer Stunde die steile Heimberg-Piste runter. Immer wieder fliegt Seliner eine Schneekanone an, welche die drei Männer dann auf Fundamenten mit Wasseranschluss montieren.

Mehr seht ihr hier im Video:

Eng getakteter Flugplan

Dass ein Tag im Leben einer Transportflug-Crew abwechslungsreich, aber auch stressig sein kann, zeigt das folgende Video. Pilot Tobias Herren und die beiden Flughelfern Ivan Hefti und Ivo Berni von der Basis in Tavanasa fliegen an diesem Morgen sieben Einsätze, vom Lukmanierpass bis Davos. Und dies innerhalb von nicht einmal vier Stunden. 

Den flugintensiven Morgen des 20. Novembers 2019 seht ihr hier:

Über die Serie
In fünf Folgen geben wir Einblick in den Alltag der Helibasen Untervaz und Tavanasa. Dies ist die erste Folge. Weitere Folgen behandeln die Themenfelder Ausbildung, Drohnen, Piloten und die Wartung. (ham)

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Ich finde kommerzielle (vermeidbare) Helikopterflüge und Schneekanonen ungesund.
Siehe meine Kommentare:
Hubschrauber:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-01-03/ein-grosses-dankes…
Schneekanonen:
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2020-01-09/frau-holles-pause-ma…
Dass man gemäss Ihrem Artikel sogar beides verbindet – was sagt dazu der "Gesundheitstourismus GR"? Oder existiert der eh nicht, nur in den Verlautbarungsbehauptungen des Kantons?