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Andermatt-Sedrun will 30 Millionen Kapital schaffen

An der Generalversammlung der Andermatt-Sedrun Sport AG sind am Samstag ein neuer Verwaltungsrat gewählt, eine Kapitalschaffung genehmigt und die Zahlen des Geschäftsjahres 2017/2018 präsentiert worden. Fast sieben Millionen Franken Verlust fuhr die AG ein.

Südostschweiz
Sonntag, 31. März 2019, 13:13 Uhr Trotz fast 7 Millionen Verlust
Trotz viel Schnee gab es in der letzten Saison Verluste für Andermatt-Sedrun
ARCHIVBILD ANDERMATT SEDRUN

Erst vor wenigen Tagen wurde die neue Pendelbahn vom Bahnhof Sedrun ins Skigebiet Disentis in Betrieb genommen. Sie vollendet die Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun-Disentis, die im Dezember des vergangenen Jahres offiziell eröffnet wurde.

Das heisst aber nicht, dass die Arbeit beim Skigebiet Andermatt-Sedrun zu Ende wäre. Es tut sich auch nach der grossen Eröffnung etwas, das hat die Generalversammlung der Andermatt-Sedrun Sport AG vom Samstag gezeigt. Wie es in einer Mitteilung heisst, blickt das Skigebiet auf ein intensives Geschäftsjahr 2017/2018 zurück.  Obwohl die Schneemengen rekordverdächtig gewesen seien, sei das Ergebnis durch viele mässig bis schlechte Wochenenden getrübt worden. In Zahlen heisst das über 6,9 Millionen Franken Verlust.

Dennoch: Der Bahnumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gesteigert werden, wie es weiter heisst. Und auch die Skierdays würden mit einer Zunahme von sieben Prozent eine positive Tendenz zeigen.

Neues Kapital und neuer Verwaltungsrat

Ebenso heisst es in der Mitteilung, dass die Generalversammlung der Schaffung von genehmigtem Kapital im Umfang von maximal 30 Millionen Franken zugestimmt habe. Dies solle insbesondere durch weitere Umwandlungen des Aktionärsdarlehens der Andermatt Swiss Alps AG geschehen und die im Rahmen der neuen Regionalpolitik des Bundes geforderte Eigenkapitalisierung finanzieren.

Ausserdem wählte die Generalversammlung den Gemeindepräsidenten von Andermatt, Hans Regli, in den Verwaltungsrat. Yvonne Baumann, Franz-Xaver Simmen und Matthias Jäggi sind aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. (rac)

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Andermatt: Sieben Millionen Verlust und 30 Millionen "schaffen"?
Auch das Foto mit den Sessellifts erinnert mich an das Lied:
"Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" von Christian Anders.
Leute, schneidet euch stattdessen eine dicke Scheibe von folgendem geilen Gondelbau – auch für Klima-SchülerInnen interessant! – in Bolivien (3600 bis 4000 Meter über Meer) ab:
https://www.youtube.com/watch?v=2txwpC5rsY8
http://www.spiegel.de/wirtschaft/bolivien-la-paz-bekommt-rekord-seilbah…
https://www.tagesspiegel.de/mobil/laengste-seilbahn-der-welt-in-bolivie…
https://www.sweettheworld.com/la-paz/