Kanton beteiligt sich an Brandkosten
Die Waldbrände in Südbünden vom vergangenen Dezember breiteten sich schnell aus. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, gab es ein Grossaufgebot. Das kostete viel Geld. Der Kanton wird sich an diesen Kosten nun beteiligen.
Die Waldbrände in Südbünden vom vergangenen Dezember breiteten sich schnell aus. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, gab es ein Grossaufgebot. Das kostete viel Geld. Der Kanton wird sich an diesen Kosten nun beteiligen.
27. Dezember 2016: Zwischen Mesocco und Soazza in der Mesolcina bricht ein Waldbrand aus. Dieser konnte sich wegen der grossen Trockenheit und vor allem wegen des starken Nordföhns sehr schnell ausbreiten. Mehrere Feuerwehr-Truppen, die Schweizer Armee, der Forstdienst und Angehörige des Zivilschutzes helfen bei der Löschaktion mit, um das Feuer schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen.
28. Dezember 2016: Gleiches Szenario, anderer Ort. In Braggio im Calancatal bricht der nächste grosse Waldbrand aus. Auch hier konnte der Brand nur dank des Grosseinsatzes von Superpumas der Schweizer Armee, von zivilen Helikoptern, mehreren Feuerwehren, des Forstdienstes und des Zivilschutzes eingedämmt und grösstenteils gelöscht werden.
Diese zwei Löschaktionen kosteten viel Geld: Die Gemeinden Mesocco und Soazza mussten rund 742 000 Franken, die Gemeinde Calanca rund 98 000 Franken bezahlen.
Der Kanton Graubünden beteiligt sich nun an diesen Kosten. Der Kantonsbeitrag an Mesocco und Soazza beträgt rund 371 000 Franken, der Beitrag an Calanca rund 43 300 Franken, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst.
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