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Das neue Kleid des Churer Mühleturms

Nach einem bürokratischem Hin und Her durfte der Mühleturm in Chur dieses Jahr neu gestaltet werden. Nun zieren zwei Hände und ein Bündner Kristall die ehemals graue Fassade des Turms. Die Entstehung des Kunstwerks genau verfolgt hat für uns Claudio Candinas.

Corinne
Raguth Tscharner
Samstag, 29. Dezember 2018, 04:30 Uhr Jahresrückblick 2018 -Teil 9 von 12

Ein bisschen ein Hin und Her war es schon, die Neugestaltung des Churer Mühleturms an der Autobahn A13. Mitte Dezember 2017 hatte die Stadt Chur das Projekt vorgestellt. Bei dem vom Graffiti- und Airbrushkünstler Fabian Florin alias Bane entwickelten Projekt gehe es um Kunst und nicht um «Werbung im klassischen und kommerziellen Sinn», machte die Stadt damals klar. Werbung wäre auf der grauen Fläche des Mühleturms nämlich verboten.

Im Februar dieses Jahres hiess es dann vom Bundesamt für Strassen (Astra) jedoch, dass die gesetzlichen Vorschriften nicht eingehalten würden. Das Projekt wurde gestoppt. Aber nicht für lange. Nachdem die Stadt beim Astra ein Gesuch um Wiedererwägung eingereicht hatte, konnten Unklarheiten aus dem Weg geräumt werden. Im April konnten Stadt und Künstler also aufatmen und das Projekt weiterführen.

Mehr als zwei Monate lang haben Bane und sein Team schliesslich am grössten Wandgemälde der Schweiz gearbeitet.  Während der über 300 Stunden Arbeit entstand ein Bild, das zwei Hände zeigt, die einen Bündner Bergkristall enthüllen.

Am Bergkristall-Sujet finden die meisten Gefallen, wie der Leiter Dialog, Claudio Candinas weiss. Im Video zum Jahresrückblick verrät er, wie es war, in luftigen Höhen bei der Entstehung des Gemäldes dabei zu sein.

Ein kurzer Rückblick:

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