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Felssturz ist grösser als angenommen

Jetzt hat das Lawinenforschungsinstitut in Davos den Felssturz am Flüela Wisshorn vermessen. Zu Tal ging weit mehr Material als zunächst geschätzt.

Ursina
Straub
Donnerstag, 04. April 2019, 09:58 Uhr Flüela Wisshorn

Zwei Tage nach dem grossen Felssturz am Flüela Wisshorn bei Davos hat das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mit einer Drohne gemessen, wie viel Gesteinsmaterial niederging. Nun liegen die Ergebnisse dieser Messung vor. Sie zeigen, dass das Ausmass des Felssturzes die ersten Schätzungen übersteigt. Und sie zeigen auch, dass sich die Lawine, welche der Felssturz auslöste, über ein grosses Gebiet erstreckt. Der Lawinenkegel ist nämlich fast zwei Kilometer lang und reicht bis wenige Meter vor die Flüelapass-Strasse.

Route wohl auch im Sommer zu

Die genauen Ursachen für den Felssturz sind noch nicht klar. Vorboten für das Ereignis gab es jedenfalls keine. Das Lawinenforschungsinstitut geht davon aus, dass geologische Prozesse mitverantwortlich sind. Auffällig ist die Anrissstelle am Gipfelhang des Wisshorns: Dort, wo der Fels abrutschte, ist das Gestein nämlich spiegelglatt.

Ereignet hat sich der Felssturz glücklicherweise in der Nacht. Sowohl die Felsbrocken als auch die Lawine haben die bei Tourengängern beliebte Route aufs Flüela Wisshorn verschüttet. Auch der Wanderweg über die Winterlücke zu den Jöriseen führt durchs Felssturzgebiet. Ob er im nächsten Sommer offen ist, ist deshalb fraglich.

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Wahrscheinlich ist die Ursache dieses "Bergrückbaus" der Schmetterlingseffekt, als Tigermücken Turbulenzen verwirbelnd dort klimakterisch querten auf dem Highway To Hell zu uns.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingseffekt
https://www.blick.ch/news/wirtschaft/wef-2019-schlafwandelnd-in-die-kat…
"Der neueste Risikobericht des Weltwirtschaftsforums liest sich wie ein Horror-Thriller."
Man müsse das Unerwartete erwarten.