Bald flitzen Oldtimer wieder über den St. Moritzer Schnee
Am Donnerstag, 17. Januar, starten um 12.30 Uhr nicht weniger als 47 historische Automobile auf dem Dorfplatz von St. Moritz zum 16. WinterRAID. Die Fahrt dauert zwei ganze Tage.
Am Donnerstag, 17. Januar, starten um 12.30 Uhr nicht weniger als 47 historische Automobile auf dem Dorfplatz von St. Moritz zum 16. WinterRAID. Die Fahrt dauert zwei ganze Tage.
Während im Sommer Oldtimer im Engadin alltäglich sind, begegnet man solchen Autos im Winter kaum auf den Strassen. Der WinterRAID gehört in St. Moritz zur Tradition. Die winterharten Fahrer starten hier zu einer 1000 km langen Rallye durch das Engadin, das Trentino, Venetien, die Dolomiten und das Südtirol. Am Samstag, 19. Januar ab ca. 16.30 Uhr kehren Autos und Fahrer - beide von der anstrengenden Winterfahrt gezeichnet - auf den Dorfplatz, dem Ziel der Rallye, zurück. Die Fahrer kommen aus neun verschiedenen Ländern, nicht weniger als 20 Automarken sind vertreten, die meisten mit grosser Rallyegeschichte.
Ältestes Autos ist ein englischer Lagonda 35 Le Mans Rapide von 1934, gefolgt von einem Alvis Speed 20 Special gleichen Jahrgangs. Beide Autos werden offen gefahren. Einer der ersten VW Käfer, die 1948 in die Schweiz importiert wurden, ist ebenso im Teilnehmerfeld vertreten wie ein Willys Overland Jeep von 1958. Ein Austin-Healey von 1960 im Rallye-Trimm ist das Siegerauto des letztjährigen WinterRAID. Die meistvertretene Marke ist in diesem Jahr Porsche.
Der Start in St. Moritz ist ein besonderes Ereignis. Den Fahrern ist die Spannung auf die kommenden drei harten Rallyetage förmlich anzumerken. Diese Spannung erlebt man kaum an einem anderen Ort besser als hier. Ein Platz-Sprecher erklärt jedes Auto, macht Interviews und bringt die Zuschauer in Stimmung. Zu dieser Stimmung und dieser einzigartigen Atmosphäre tragen die Alphornbläser des Alphornensembles Engiadina bei.
Unmittelbar nach dem Start gibt es - noch in der Via Maistra - die erste Prüfung. Das ist für die Fahrer eine Herausforderung, für die Zuschauer ein spannendes Spektakel. "Dass der WinterRAID zu St. Moritz gehört, ist wesentlich auch das Verdienst von St. Moritz Tourismus. Es ist eine Freude, mit dieser professionellen Organisation zusammenzuarbeiten", schreibt ein Sprecher der Organisation RAID in der Medienmitteilung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung findet Ihr hier.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.
Den Begriff "Raid" gibt es…
Den Begriff "Raid" gibt es in Militär (Raubzug, Überfall) und Wirtschaft (feindliche Übernahme eines Unternehmens).
Unglaublich: Und das im Jahre 2019!
1000 Kilometer. Wegen "TRADITION" (trifft das nicht auch auf Rädern und Vierteilen und Hexenverbrennung zu?)
St. Moritz "WinterRAID" heisst für mich: Schädigung des Winters (Klimas) und der Gesundheit (giftige Feinstaubpartikel im Luftkurgebiet) durch vorgestrige Verbrennungsmotoren-Dreckschleudern völlig unnötigerweise - wie Stierkämpfe - nur aus reiner Unweisheit. Da hilft mir die kürzliche SO-Schlagzeile https://www.suedostschweiz.ch/politik/2018-12-30/hat-st-moritz-das-juen…
gar nichts – nicht JÜNGER ist das Kriterium sondern GESCHEITER müssten sie sein:
https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/verzichten-fuer-eine-bessere…
Während sogar Grossstädte ein Autofahrverbot für Verbrennungsmotoren planen, sollte ein Tourismus- (Luftkur-) Ort wie St. Moritz erst recht vorangehen als Gutes Vorbild, beispielsweise indem ausschliesslich Elektrofahrzeuge erlaubt wären (also sogar strikter als Braunwald, noch besser wären meine "Weiserweise Pferdegefährte ohne Glocken".
"St. Moritz - Top of the World"? Für mich unterste Schublade am "Bottom of the World".
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2018-11-16/charterfluege-nach-s…