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Charterflüge nach Samedan dank neuem Flughafen?

Von London, Hamburg oder auch Paris soll es künftig Charterverbindungen nach Samedan geben – das wünscht sich zumindest eine kleine, informelle Interessengruppe von Hoteliers, wie das Luftfahrt-News-Portal «aerotelegraph.com» berichtet.

Carmen
Hartmann
Freitag, 16. November 2018, 15:44 Uhr Interessengruppe von Hoteliers plant Grosses

Bereits im Mai wurde bekannt, dass der Regionalflughafen Samedan definitiv modernisiert wird. Mit den Neuerungen wird er den Anforderungen an einen Non-Schengen-Zollflughafen gerecht und erfüllt die gesetzlichen und regulatorischen Auflagen wieder vollumfänglich. Zudem soll dadurch ein effizienter und zeitgemässer Betrieb ermöglicht werden.

Mehr Gäste für das Alpen-Hochtal

In den vergangenen Jahren verloren die einst grossen Kurorte wie St. Moritz massiv an Gästen. Diesem Trend soll nun – dank des neuen Flughafens – entgegengewirkt werden, wie eine Interessengruppe von Hoteliers auf «aerotelegraph.com» zitiert wird.

Die Gruppe sei daran interessiert, zahlungskräftige Touristen mit regelmässigen Charterflügen aus dem Ausland direkt ins Engadin zu fliegen. Erste Businesspläne seien durchgerechnet worden, wobei sich zeige, dass durchaus Potenzial für diese Idee vorhanden sei.

Welche Flieger kommen in Frage?

Flieger mit maximal 100 Plätzen, so wie beispielsweise Saab 2000, Dornier 328, Embraer E190, Embraer E190-E2 oder Airbus A319 seien denkbar. Man habe bereits mit ersten Fluggesellschaften gesprochen und sei auf offene Ohren gestossen, heisst es weiter.

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Morgen stehts im BLICK:
GR plant Flughafen-Hype gegen Klimawandel und für Gesundheitstourismus !!!!!!!!!!!
SO (16.11.2018):
"kleine, informelle Interessengruppe von Hoteliers",
"Europas höchstgelegener Flughafen: Samedan"
"Flieger mit maximal 100 Plätzen (...) seien denkbar"
"regelmässige Charterflüge direkt aus dem Ausland",
"Man habe bereits mit ersten Fluggesellschaften gesprochen und sei auf offene Ohren gestossen"
Ich frage:
"Offene Ohren"?
Fluglärm (und Abgase) in der gemäss Werbung "intakten GR-Natur": Zivilisationsoverkill, das, wovor das Volk von seinen Wohnorten in den Tourismus flieht, nun konterkarierenderweise am Zufluchtsort?
"In den vergangenen Jahren verloren die einst grossen Kurorte wie St. Moritz massiv an Gästen."
WARUM? DIESE Frage muss beantwortet werden, statt mit der schlimmsten Traufe den Regen zu beantworten.
Reicht denn der pathologische-pathogene unendlich wachsende Automotorradmotorfahrradquadverkehr nicht, der Klimawandel, der Graubünden verWÜSTEt?
Ist GR verrückt geworden? Oder besteht die Grunderkrankung schon länger und steigert sich? Analogien siehe Märchen:
"Hans im Glück" (tauschte das Gute stets gegen das Schlechte)
"Des Fischers Frau" (Lebte gut, dann durch Unersättlichkeit Null)