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Wir machen Domenigs Träume wahr

Ein Restaurant in der Mittelstation der Brambrüeschbahn? Kein Ding der Unmöglichkeit, wenn es nach Thomas Domenig senior geht. Unsere Photoshop-Abteilung ist dem berühmten Churer zuvor gekommen und hat mögliche Ausbau-Varianten des «Känzali» am Bildschirm umgesetzt.

Marco
Hartmann
Dienstag, 09. April 2019, 04:30 Uhr Mit einem Augenzwinkern

Vom einstigen Retter der Brambrüeschbahn wurde diese Tage Kritik an einer möglichen Direktverbindung laut: «Da wird eine Bergbahn ins Niemandsland gebaut», sagte Thomas Domenig senior der Zeitung «Südostschweiz». Es sei schon beim Bau der jetzigen Mittelstation darauf geachtet worden, das Fundament für zusätzliche Bauten auszurichten. Zudem sei es gemäss Domenig Wahnsinn, dass man die erst zwölf Jahre alte Kabinenbahn von der Stadt hoch in Känzeli bereits wieder abbrechen wolle.

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Stadtrat Leibundgut, SP und Co. wollen den "Schluck aus der Pulle", während "Stadtarchitekt" Domenig hinweist "Bereits in den vergangenen elf Jahren habe die Stadt jährlich 350 000 Franken Defizitbeitrag bezahlt", die Stadt aber erklärte (gemäss meinem Gedächtnis), bei Annahme des 24-Millionen-Neubaus (nachdem doch unlängst neu gebaut wurde) nachher keinen Rappen mehr zu subventionieren, tja, wer haftet für dieses "Versprechen", das ja angesichts der fast vier Millionen in elf Jahren (siehe oben) schon ein bisschen mirakulös anmutet, hier quasi einen garantierten Turnaround in ewig schwarze Zahlen garantieren zu wollen.
WENN schon Turnaround, dann doch aber richtig, Leute, alles andere wäre provinziell, der Weltmetropole Chur unwürdig. Deshalb:
1) Die Gondel-/Sessel-/Seilbahn müsste, falls gebaut, mindestens das ganze Stadtgebiet umfassen ähnlich wie in den Videos (siehe nachstehend meinen Kommentar) in Bolivien. Chur würde autofrei so, auch alle KlimaschülerInnen würden es promoten (hoffentlich).
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2019-03-31/andermatt-sedrun-wil…
2) Auf Brambrüesch würde endlich mein "Gesundheitstourismus auch für Einheimische – Vorbild für die Welt" verwirklicht. So hätte GR sogar seine Weltpremiere, nachdem die NZZ über ZH-Leimbach titelte "Europa-Premiere". Zudem wäre die Brambrüeschbahn dann wirklich ohne Defizit, weil a) alle Bewohner der wirklichen (Vorzeige-) Weltmetropole Brambrüesch-Outback sie nutzen würden (autofrei) und b) Besucher aus der ganzen Welt dieser Prototypsiedlung die Bahn ebenfalls benutzen würden. Selbst wenn einige Fitte zu Fuss hingelangen, ändert das an der Bahnauslastung ja praktisch nichts.
Naja, ideal finde ich das Gebiet eh nicht.