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Entrümpeln zum Jahresende fühlt sich sehr gut an

Entrümpeln zum Jahresende fühlt sich sehr gut an

Der Jahreswechsel als gute Gelegenheit, sein Zuhause zu entrümpeln. Denn vieles, was sich angehäuft hat, ist nicht lebensnotwendig und das Fehlen eines Gegenstands würde kaum bemerkt. Spätestens bei einem nächsten Umzug ist man dankbar für regelmässiges Aufräumen und Entsorgen.

Wohnen
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Was behalten, was wegwerfen, was verkaufen? Spätestens bei einem nächsten Umzug ist eine Entscheidung fällig.
Pixabay

von Cornelius Raeber

Viele können ein Lied davon singen, die heutige Konsum- und Überflussgesellschaft macht es möglich: Im Laufe der Zeit sammelt sich im Haushalt so einiges an – im Keller, im Estrich und auch anderswo stapelt sich viel Unnützes. Gegenstände, die kaum lebensnotwendig sind und die man darum gut und gerne entsorgen könnte. Bücher, Kleider, CDs, Möbel, alte Ordner und vieles mehr.
Spätestens bei einem nächsten Umzug würde das grosse Aufräumen beginnen. Darum schon heute die Erkenntnis: Je weniger man besitzt, umso weniger muss man ins neue Heim mitschleppen und desto schneller geht die «Züglata». Der Start ins neue Jahr kann also Anlass dazu sein, wieder einmal genauer hinzuschauen und eine Entsorgungsaktion zu planen.

Eine schrittweise Planung hilft

Wenn dann irgendwann ein Umzug Realität werden sollte, empfehlen Aufräumprofis, frühzeitig mit dem Einpacken zu beginnen und genügend Zeit für das Verpacken und die allfällige Entrümpelung einzuplanen. Ein mehrstufiges Vorgehen soll für die nötige Motivation und einen geregelten Ablauf beim Wohnungswechsel sorgen. 
So sollen in einem ersten Schritt drei Kisten bereitgestellt werden und diese mit «behalten», «vielleicht behalten» und «wegwerfen» angeschrieben werden. In der Folge kann jeder einzelne Bereich gestaffelt angegangen werden. Das heisst, beispielsweise bei Kleidern in Kategorien wie Jacken, Oberteile, Hosen, Röcke, Unterwäsche etc. vorzugehen. Mit diesem System behält man die Übersicht, wovon zu viel vorhanden und was noch brauch- und nutzbar ist – die Trennung von nicht mehr gebrauchten Artikeln fällt so etwas leichter.
In einem nächsten Schritt geht es darum, die drei vorbereiteten Kisten mit den sortierten Gegenständen zu füllen, wobei ein Entscheid für «behalten» und «wegwerfen» vermutlich nicht schwerfällt. Schwieriger wird es aus verschiedenen Gründen mit den Artikeln in der «Vielleicht-behalten-Kiste». Teure Sachen oder Geschenke bringen die Umziehenden möglicherweise ins Grübeln.
Um zu einer definitiven Entscheidung zu kommen, was wegzuwerfen und was zu behalten ist, wird von Ratgebern vorgeschlagen, sich zum Beispiel folgende Fragen zu stellen: «Gefällt mir dieser Gegenstand überhaupt noch?», «Würde ich diesen Gegenstand wieder kaufen?» oder «Habe ich eine sinnvolle Verwendung für ihn?». 
In einem letzten Schritt können dann diejenigen Artikel und Gegenstände, die man behalten will, schon mal in die bereitgestellten Umzugskartons gepackt und mit Inhalt und allenfalls dem Zimmer im neuen Heim angeschrieben wer-den. 

Entrümpeln fühlt sich gut an

Bleibt noch, sich um die Entsorgung der ausgemusterten Gegenstände zu kümmern. Nicht alles muss aber weggeworfen werden. Das eine oder andere kann verschenkt oder über bekannte Plattformen zum Verkauf angeboten werden. Kreative Bastler entwickeln eventuell Ideen, um aus alten Artikeln Neues zu gestalten – Upcycling ist angesagt. 
Wenn denn Sachen definitiv zurückbleiben, geht es nur noch darum, den Gang zum Recycling-Center zu organisieren. In vielen Gemeinden stehen Möglichkeiten offen, Unerwünschtes zu entsorgen und sich dabei ein gutes Gefühl einzuhandeln.  
 

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