Die Davoser Bowling-Ära ist zu Ende
Offenbar ist das Konzept nicht aufgegangen. Feine Backwaren von der Bäckerei Weber, ein kühles Bier aus Monstein und ein attraktives Bowlingcenter unter einem Dach – das war die Idee hinter dem «101». Doch hat es sich «ausgebowlt». Derzeit werde das ganze Lokal für die WEF-Vermietung bereit gemacht. «Nach dem Jahrestreffen werden wir den Betrieb des ‹101› dann ohne die vier Bowlingbahnen wieder aufnehmen», erklärt Adrian Weber, Geschäftsführer der Bäckerei Weber, auf Anfrage der DZ. Denn aus Altersgründen hätte die Bowlinganlage erneuert werden müssen. Die Elektronik habe in letzter Zeit immer mal wieder für Unterbrüche gesorgt, erklärt er. Gegen eine Erneuerung habe man sich insbesondere aus finanziellen Gründen entschieden. «Das Bistro ist vor allem morgens beliebt. Bowling hingegen ist ein Abendgeschäft». Diese zwei «Welten» unter einen Hut zu bringen, sei nicht immer einfach gewesen. «Wir hatten während mehreren Jahren das ‹101› von morgens bis abends geöffnet. Betriebszeiten von 17 Stunden sind aber mit hohen Personalkosten verbunden.» Und da derzeit die Personalsituation bekanntermassen nicht einfach sei, habe man sich dazu entschlossen, sich auf die Kernkompetenz zu besinnen, und das sei für die Bäckerei Weber nun mal das Bistro-Angebot. Darum betreibe man den Laden wie auch das Bistro im gewohnten Rahmen weiter. Auch die Spielgeräte im hinteren Bereich – wie Darts und Billard – blieben bestehen. Für die durch den Abbau der Bowlingbahn frei werdende Fläche sei man noch auf der Suche nach Alternativen.
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