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Erneut keine Dividende für DKB-Aktionäre

Am Montag, 18. Oktober, fand die 18. ordentliche Generalversammlung der Davos Klosters Bergbahnen (DKB) AG statt, aufgrund der Pandemie aber ohne physische Teilnahme der Aktionäre.

Andri
Dürst
22.10.21 - 12:35 Uhr
Wirtschaft
Das Skigebiet Jakobshorn mit der Jatzhütte.
Das Skigebiet Jakobshorn mit der Jatzhütte.
Marcel Giger

Für die Stimmabgabe wurde ein unabhängiger Stimmrechtsvertreter eingesetzt. Wie Verwaltungsratsmitglied Vidal Schertenleib auf Anfrage mitteilt, habe das Aktionariat allen ­Anträgen des VR jeweils mit über 99 Prozent zugestimmt. So wurde der Jahresverlust 2020/21 von 124 349 Franken dem Vortrag des Vorjahres anzurechnen, sodass der neue Vortrag  19 037 223 Franken beträgt. Eine Dividende wurde wie bereits im letzten Jahr nicht ausgeschüttet. Die bisherigen VR-Mitglieder Carlo Schertenleib, Dr. Karl-Walter Braun, Andreas Kohm sowie Vidal Schertenleib wurden für eine Amtsperiode von drei Jahren, bis und mit dem Geschäftsjahr 2023/24, wiedergewählt; Christian Hew erklärte seine Demission. Zudem wurde die Revisionsstelle wiedergewählt sowie VR und Geschäftsleitung Décharge erteilt.

Am Dienstag gab der Verband Seilbahnen Schweiz Folgendes bekannt: «Momentan werden keine Änderungen gegenüber den aktuellen Schutzbestimmungen für Bergbahnen eingeführt. So können die Bergbahnen mit den gleichen Bedingungen in die Wintersaison starten wie der öffentliche Verkehr». Wie Vidal Schertenleib ergänzt, gelte somit die Maskenpflicht für Sesselbahnen und Skilifte nicht mehr. «Es besteht jedoch weiterhin eine Maskentragpflicht in allen geschlossenen Transportanlagen sowie in geschlossenen Wartebereichen». Was die Handhabung mit der Pandemiesituation betreffe, schlössen sich die Davos Klosters Mountains selbstverständlich der Branchenlösung von Seilbahnen Schweiz an.

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