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Chur-Bergbahnen trennen sich von Technischem Leiter

Chur-Bergbahnen trennen sich von Technischem Leiter

Die Staatsanwaltschaft Graubünden und die Sust haben ihre Verfahren zum Ereignis einer Kollision von Fahrzeugen der Chur-Bergbahnen eingestellt. Die BCD trennen sich vom Technischen Leiter.

Südostschweiz
vor 4 Wochen in
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Im August 2020 kam es zu einer Kollision zweier Gondeln der Brambrüeschbahn.
OLIVIA AEBLI-ITEM

Am Abend des 22. August 2020 gab es ein aussergewöhnliches Ereignis bei den Chur-Bergbahnen (BCD). Im Leerbetrieb waren zwei beschädigte Gondeln zusammen in die Mittelstation eingefahren. Die Anlage wurde sofort abgestellt und der Vorfall wurde durch den Bahnlieferanten untersucht. Sämtliche Sicherheitseinstellungen wurden überprüft und die Bahn wieder freigegeben. Die BCD hat das Ereignis der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) gemeldet. Ausserdem reichte die BCD am 31. August 2020 Strafanzeige gegen unbekannt ein, weil mutmasslich keine technische Ursache entdeckt werden konnte.

Wie BCD nun mitteilt, hat sie sich im gegenseitigen Einvernehmen bereits per Ende Oktober 2020 vom Technischen Leiter getrennt, in dessen Verantwortungsbereich die Sicherheit der Bahnanlagen liegt. Die Kommunikation durch die BCD sei erst jetzt nach der rückwirkenden Vergleichsvereinbarung möglich. Die Technische Leitung der BCD werde derzeit im Mandat von einer externen Unternehmung wahrgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Graubünden habe ihr Verfahren eingestellt, weil keiner Person ein Verschulden nachgewiesen werden konnte, heisst es weiter. Die Sust betrachte das Ereignis als Einzelfall und schliesse ihre Untersuchung ebenfalls ab, weil es keine weiteren, für die Verhütung von Zwischenfällen zweckdienlichen Erkenntnisse gebe. Die BCD habe die entsprechenden Massnahmen bei der Organisation, den Prozessen und der Qualitätssicherung getroffen, erklärt die Sust. (mas)

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