Gästemangel im «Intercontinental»?
Ein Zimmer im «Goldenen Ei» ist derzeit beinahe auch für den Otto Normalverbraucher erschwinglich. Dies zeigen zumindest Recherchen der «SonntagsZeitung». Demnach konnte man am vergangenen Wochenende für 437 Franken ein Zimmer im 5-Stern-Haus buchen. Natürlich ohne Frühstück. Von Auslastungsproblemen will der neue Direktor, Mario Gubi, aber dennoch nichts wissen, wie er auf Anfrage der Zeitung erklärte.
Vor allem von Donnerstag bis Montag laufe das Geschäft. Unter der Woche sehe es anders aus. In dieser Zeit würden die Buchungen bis zu 60 Prozent tiefer liegen, gibt der Direktor jedoch zu. Gubi will deshalb nicht nur auf den Sport-, sondern auch auf den Gesundheitstourismus setzen. Dabei sind Kooperationen mit Athleten und mit medizinischen Einrichtungen angedacht.
Für den Strategiewechsel könnte es aber auch schon zu spät sein. Gemäss dem Bericht der «SonntagsZeitung» prüft die Besitzerin den Verkauf von Teilportfolios. Ob das «Intercontinental» auch dazu gehört, darüber wird noch geschwiegen.
Vier Direktoren und eine Pleite
Nach nur einem halben Jahr Betrieb musste die erste Pächterin, die Stilli Park AG, im Sommer 2014 bereits die Bilanz deponieren. Damals schob man den Misserfolg unter anderem auf einen grossen Wasserschaden vor der Eröffnung. Seit Januar 2019 führt nun mit Mario Gubi der vierte Direktor das Luxushotel. Zuvor hatte Daniel Füglister nach rund zweieinhalb Jahren gekündigt.
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Hahaha, jetzt will auch das…
Hahaha, jetzt will auch das Davoser goldene Ei des Kolumbus auf Gesundheitstourismus setzen (wie St. Moritz via Milliardärssause, Flugverkehrmultiplikation und Mercedes-Marketing-Fahrcenter (SO 23.2.2019) in Samedan, alles das Gegenteil von zukunftsträchtig), aber in einem kompletten Missverständnis, was Gesundheitstourismus sein sollte.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2019-02-19/gesundheitstourismu…
Fazit:
Glauben Sie nicht alles, was in der Zeitung steht.