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Im Raum Landquart wird in die Gesundheit investiert

Die beiden Stiftungen «Alters- und Pflegeheim Neugut» und «Alterszentrum Bündner Herrschaft» vereinen sich per 1. Januar 2019 zur «Stiftung am Rhein». Dies hat unter anderem auch Auswirkungen auf die Namen der beiden Pflegezentren.

Südostschweiz
Mittwoch, 05. Dezember 2018, 13:29 Uhr Neuer Name, neue Räume

Die beiden Stiftungen «Alters- und Pflegeheim Neugut» und «Alterszentrum Bündner Herrschaft» haben sich zum Ziel gesetzt ein regionales Pflege- und Beratungszentrum zu bilden. Unter anderem werden sich im neuen Jahr die beiden Stiftungen deshalb zur «Stiftung am Rhein» zusammentun. Dies geht aus einer Mitteilung des neuen Stiftungsrates hervor.

Im Rahmen dieser Neuausrichtung werden sich auch die beiden betroffenen Pflegezentren - das Alterszentrum Senesca in Maienfeld und das Zentrum für Betagte und Kinder Neugut in Landquart - einen neuen Auftritt und Namen verleihen: «Senesca Maienfeld» und «Neugut Landquart». Im «Senesca Maienfeld» wird zudem neu das «Hospiz Graubünden» integriert sein.

Neuerungen gibt es mit dem Hospitz nicht nur in Maienfeld, sondern mit der Totalsanierung des Altbaus auch im «Neugut Landquart», wie es weiter heisst. Es sollen unter anderem zeitgemässe Räume für die Kindertagesstätte, die Spitex der Region Landquart, die regionale Mütter- und Väterberatung und die Alzheimervereinigung entstehen. Ebenso ist die Sanierung des grossen Saals vorgesehen. Das Pflege- und Beratungszentrum Region Landquart wird nach der Reorganisation rund 320 Mitarbeiter beschäftigen. (so)

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Das Hospiz in einer schönen Jugendstil-Villa sei leider nicht realistisch (berichtete die SO). Da bleibe ich dran.
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-06-08/hospiz-fuer-unhe…
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-04-26/ein-ort-wo-der-t…
Dass Kanton und Stadt Chur Menschen möglichst lange "Daheim statt ins Heim" haben wollen, ist das eine. Das andere ist, dass offenbar eher viele Heiminsassen eher sterben möchten, was aber möglichst unterdrückt wird inkl. Veröffentlichung. Stattdessen würde ich die Lebensbedingungen verbessern: Im Tourismus, für Erstwohnern, im Alters- und Kranken-Wohnen. Und wenn das Lebensende naht, diesen verletzlichen Zeitraum im Weltraum nicht in Gegenwart von Laubbläsern oder knallenden Türen etc. erleben-ersterben zu müssen: Wozu gibt es Waldfriedhöfe, wenn das Ableben (und notabene Leben, deswegen schrieb ich im Ktipp: "Auf Grabsteinen steht 'Ruhe in Frieden', warum nicht bereits zu Lebzeiten?") im Gegenteil stattfindet?
Ich fordere "Erste Ruhe im Wald" – natürlich mit ähnlich strengen Auflagen wie in folgendem Artikel:
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2015-12-03/letzte-ruhe-im-wald