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Guter Sommer, durchwachsener Winter

Guter Sommer, durchwachsener Winter

Die Arosa Bergbahnen AG zieht Zwischenbilanz: Ihr Geschäftsjahr 2020/2021 hätte wegen der Coronapandemie um einiges schlechter ausfallen können.

Südostschweiz
vor 5 Tagen in
Tourismus
Die Bergbahnen Arosa AG muss keine Covid-Kredite beantragen. Sie erwartet ein fast neutrales Geschäftsergebnis.
AROSA TOURISMUS

Der vergangene Sommer bescherte Arosa dank tiefen Coronafallzahlen, vielen Sonnentagen und Schweizer Gästen ein Rekordergebnis. Auch die Bergbahnen haben davon profitiert, wie aus einer Mitteilung zum Geschäftsjahr der Arosa Bergbahnen AG hervorgeht. Demnach verzeichneten sie in der Sommersaison 187'000 Ersteintritte, so viele wie nie zuvor.

Anders sah es in der Wintersaison aus. Dort resultierte gemäss Mitteilung bei den Gästezahlen insgesamt ein Minus von elf Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019, wo es keine Einschränkungen gab. Per Ende Januar habe das eine Umsatzeinbusse von 22 Prozent bedeutet. Die Monate Februar, März und die Osterfeiertage Anfang April verliefen dann wieder besser. Insgesamt verliert die Arosa Bergbahnen AG gemäss eigenen Prognosen einen Umsatz von fast fünf Millionen gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019. Besonders betroffen sind dabei die Beherbergung und die Berggastronomie, wie es heisst.

Keine Covid-Kredite beantragt

Die Arosa Bergbahnen AG gibt ausserdem bekannt, keine Covid-Kredite beantragen zu müssen. Die stabile Ertragslage beim Verkauf der Schneesporttickets, das strenge Kostenmanagement und die Kurzarbeitsentschädigungen würden dazu führen, dass ein nahezu neutrales Geschäftsergebnis präsentiert werden könne. Dieses wird im September veröffentlicht.

CEO Philipp Holenstein blickt gemäss Mitteilung «eher hoffnungsvoll» in die nähere Zukunft. Wenn eine erneute Ansteckungswelle verhindert und eine Teststrategie implementiert werden könne, sei eine gute Tourismussaison für den kommenden Sommer und Winter möglich. (jas)

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