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Geringerer Übernachtungsrückgang im Februar

Geringerer Übernachtungsrückgang im Februar

In Graubünden sind die Übernachtungen im Februar im Vergleich zum letzten Jahr um rund 20 Prozent zurück gegangen. Es gibt aber auch Positives zu berichten.

Simone
Janz
vor 1 Woche in
Tourismus
Touristische Unterkünfte in Graubünden sind von der Corona-Pandemie schweizweit am schwächsten betroffen.
PIXABAY

Im Vergleich mit anderen Schweizer Tourismusregionen kann sich Graubünden nicht beklagen: Rund 660'000 Übernachtungen zählte die Bündner Hotellerie im Februar. Das sind knapp 20 Prozent weniger als im gleichen Monat im Vorjahr, wie aus den neuesten Zahlen der Beherbergungsstatistik des Bundesamtes für Statistik hervorgeht. Im Wallis brachen die Zahlen um gut 32 Prozent ein, in städtischen Regionen wie Basel, Genf und Zürich fielen im Vergleich zum Vorjahr drei Viertel aller Übernachtungen weg.

In den Top-10 der Gemeinden mit den meisten Übernachtungen rangierten mit Davos, Arosa, Vaz/Obervaz und Laax gleich vier Bündner Gemeinden. Letztere konnte im Februar mitten in der Pandemie sogar gut zwölf Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr verbuchen.

Viel mehr Gäste als im Januar

Der Februar lief für die Bündner Betriebe um einiges besser als noch der Januar: Damals verzeichneten die Bündner Beherbergungsbetriebe 371'000 Übernachtungen. Die Auslastung der Betten verdoppelte sich von 28 Prozent im Januar auf 57 Prozent im Februar.

86 Prozent der Touristen, die ihre Ferien im Februar in den Bündner Bergen verbracht haben, kamen aus dem Inland. Von den restlichen 14 Prozent hatten die meisten einen deutschen, polnischen, italienischen oder französischen Pass.

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