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Verwaltungsratspräsident Quinter verlässt Splügen-Tambo nach vier Jahren

Verwaltungsratspräsident Quinter verlässt Splügen-Tambo nach vier Jahren

Franco Quinter tritt als Verwaltungsratspräsident der Bergahnen Splügen-Tamo AG zurück. Er baut sein Engagement bei Innoqube Swiss aus.

Südostschweiz
vor 6 Tagen in
Tourismus
Franco Quinter war vier Jahre lang Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Splügen-Tambo AG.
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Rund vier Jahre war Franco Quinter Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Splügen-Tamo AG. Nun verlässt er das Unternehmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Rücktritt erfolge in Absprache mit dem Verwaltungsrat. Quinters Nachbesetzung soll an der Generalversammlung im Herbst erfolgen.

Zur Weiterentwicklung beigetragen

Im Fokus von Quinters Arbeit stand zuletzt vor allem der sogenannte Masterplan, wie das Unternehmen mitteilt. Dieser bilde das Fundament für die Entwicklung der Bergbahnen. Der Plan wurde im Herbst 2020 präsentiert und verabschiedet. Quinter habe zur Erstellung der darin erhaltenen Projekte massgeblich beigetragen. Die Projekte seien die Folge einer intensiven Auseinandersetzung mit der Zukunft des Unternehmens und zugleich der Startschuss für konkrete Massnahmen, heisst es weiter.

«Aus Sicht der Projektentwicklungen, welche nun starten werden, ist eine Übergabe meines Amtes zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll», wird der scheidende Verwaltungsratspräsident zitiert. Die Entscheidung falle ihm bei seinem Herzensprojekt zwar schwer, die Umsetzung des Masterplans sei beim Verwaltungsrat aber in besten Händen.

Engagement bei neuem Betrieb 

In den kommenden Monaten will Quinter sich auf seine Tätigkeit als Geschäftsführer der «HMQ Gruppe» und auf das Unternehmen Innoqube Swiss in Chur konzentrieren. Von Letzterem ist er ebenfalls Verwaltungsratspräsident.

Innoqube Swiss befinde sich derzeit in einer intensive Projektphase, heisst es in der Mitteilung. Quinter wird als treibende Kraft hinter dem neuen Unternehmen, Mitinitiant und Entwickler beschrieben. In Kürze soll der Spatenstich für das Gebäude in Chur folgen und auch der Betrieb werde in die Wege geleitet. «In dieser entscheidenden Zeit möchte ich meine Ressourcen gezielt in dieses Vorhaben einbringen», so Quinter. (paa)

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