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Weniger Churer wollen «uffa»

Weniger Churer wollen «uffa»

Die Corona-Situation schlägt sich bei den Chur Bergbahnen auf die Abonnementverkäufe nieder.

Südostschweiz
vor 2 Monate in
Tourismus
Einbussen: Covid-19 hemmt in Chur die Aboverkäufe.
OLIVIA AEBLI-ITEM

Zum vierten Mal setzen die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein auf verbilligte Abonnements, sofern eine gewisse Anzahl verkauft wird. 1114 Abos müssen in diesem Jahr bestellt werden, damit die entsprechenden Sonderpreise in Kraft treten. Doch anders als in anderen Jahren wird es eng.

Wie Geschäftsführer Patrick Arnet gegenüber TV Südostschweiz erklärt, befindet man sich punkto verkaufte Abonnements auf der Zielgeraden. Wie viele genau fehlen, will Arnet zum aktuellen Zeitpunkt nicht kommunizieren. «Trotz grosszügiger Pandemie-Versicherung sind die Unsicherheiten aufgrund der Corona-Situation auch bei uns spürbar», erklärt der Geschäftsführer. Er führt den schleppenden Vorverkauf im Vergleich zu den Vorjahren darauf zurück, dass gerade Risikogruppen, die in anderen Jahren ein Abo gekauft hatten, abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Ohne Corona wären die Bergbahnen gemäss Arnet mit den Verkaufszahlen zufrieden.

Problemlos in den Vorjahren

Während die billigeren Ganzjahresabonnements in diesem Jahr noch nicht gesichert sind, vermeldeten die Churer Bergbahnen ziemlich genau zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr bereits den Verkauf von über 1400 Abos. Am Ende besassen 5000 Personen gemeinsam 1930 «Uffa»-Abos. Dies bedeutete Rekord.

Erfahrungen gesammelt

Auch wenn der Vorverkauf nicht gleich rosig wie im Vorjahr verläuft: Arnet freut sich auf die Wintersaison. «Klar gibt es durch Covid-19 einige zusätzliche Herausforderungen. Aber wir konnten im Sommer bereits Erfahrungen sammeln und sind deshalb bestens gerüstet.» Dies umso mehr, als dass Brambrüesch ein Ganzjahresberg sei und im Sommer ähnlich viele Gäste wie im Winter anziehe. Die Situation sei deshalb nicht mehr völlig neu.

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