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Der Winter kann kommen

Die Skigebiete der Region rüsten sich auf die kommende Wintersaison. Während die einen mit Neuerungen aufwarten, locken andere die Wintersportler mit attraktiven Preisangeboten. Zudem bekocht im Bergrestaurant «Alp Egg» ein neues Wirtepaar die Gäste.

Fabio
Wyss
Montag, 04. November 2019, 09:18 Uhr Skigebiete rüsten sich
Bald geht die Saison in den Skigebieten wieder los.
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Kaum sind die Wanderschuhe versorgt, beginnt für viele Bergfreunde die Planung für die kommende Wintersportsaison. Die Wintersportgebiete sind hierfür bereits gerüstet – es fehlt nur noch der Schnee.

Der Verein Rickenloipe startet mit einem teilweise neuen Vorstand in den Winter. Neo-Präsident Rainer Bätsch-mann sagt, sie wollen «wie gewohnt Langlaufbegeisterten aus der Region die Möglichkeit bieten, mit kurzen Anreisedistanzen Wintersport geniessen zu können». Der übliche Saisonstart findet bei jeder Wetterlage statt: Am 17. November können sich Langläufer beim Klubhaus auf dem Ricken mit entsprechendem Material eindecken. Die Loipe ist frühestens ab dem 15. November präpariert. Darunter die Herz- und Zwergenloipe, die sich letzte Saison bewährten.

Nur zwei Kilometer entfernt von der Rickenloipe, finden die Alpinen die zwei Skilifte Bildhaus. Neben einem Ponylift für die Kleinsten steht ein 280 Meter langer Bügellift zur Verfügung. Unter der Woche weichen die Betriebszeiten leicht vom Vorjahr ab. Neu sind die Lifte von 13.15 bis 16.15 Uhr in Betrieb.

Trotz Spendenaufruf keine Not

Die Skilifte Oberholz-Farner rufen auf ihrer Homepage zu finanzieller Unterstützung auf. Trotz dieses Spendenaufrufs kann Evelyne Oberholzer von der IG Skilift Oberholz-Farner entwarnen: Das habe überhaupt nichts mit einer prekären finanziellen Situation zu tun. Sondern: «Die Skilift AG möchte Aktien unter die Leute bringen. Damit der Skilift Oberholz einem Teil der Bevölkerung gehört.» Für die Besucher gibt es neu ein Kinderland; treu bleibt die IG hingegen dem mittwochs stattfindenden Nachtskifahren.

Die Sportbahnen Amden und Arvenbüehl warten zwar nicht mit Neuerungen für Skifans auf, haben aber eine Schlechtwetteralternative: das neu renovierte Hallenbad in Amden. Seit April geöffnet, steht die erste Wintersaison bevor.

Familie wird gross geschrieben

Die Preispolitik in Amden fokussiert nach wie vor Familien. Für 88 Franken kann eine fünfköpfige Familie einen Tag lang Skifahren. Für 125 Franken sind dabei noch Mittagessen inklusive. Mit Nachtskifahren an Freitagabenden sowie Konzerten und Partys wollen die Sportbahnen Amden zudem etwas bieten, was nicht in erster Linie Familien anlocken soll.

Bekannt für diverse Optionen bei Schneemangel ist der Atzmännig. Dem Ruf bleibt man treu: «Bei ausbleibendem Schnee haben wir neu Töffli-Touren im Angebot», sagt Geschäftsführer Roger Meier. Eine Baueingabe für eine neue Attraktion sei zudem eingegeben worden. Diese soll bei optimalem Verlauf bis im Frühling oder Sommer 2020 realisiert werden.

Für Sparer lohnt sich ein Besuch auf der Website der Skigebiete. Derzeit läuft der Vorverkauf für die Saisonkarten bei vielen Sportbahnen (eine Übersicht bietet die nebenstehende Grafik).

Gleiches Konzept, neue Wirte

Schlittler und Fondue-Liebhaber werden dieses Jahr im Bergrestaurant «Alp Egg» von einem neuen Wirtepaar empfangen. Cindy und Dario Tanguenza bewirten ab dem 21. Dezember ihre Gäste. Zuletzt führten sie das «Naturfreundehaus Fronalp» in Mollis. Ihnen bleibt nur wenig Zeit für den Neustart. Erst anfangs Dezember ziehen sie in die Region. See-Gaster soll davon profitieren. Möglichst viel wolle man aus Gommiswald, Ricken oder Kaltbrunn beziehen, sagt Koch Tanguenza. Weil nur wenig Zeit zur Vorbereitung bleibe, gelte zu Beginn das Motto: «Möglichst einfach, aber gut.» Käsefondue, Cordon bleu oder Pizokel werde man auf der Menükarte finden.

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