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Ein «Prachtwinter wie im Bilderbuch» für die Bergbahnen Brigels

Gute Schneemengen, die Einführung von Parkgebühren und dynamischen Preisen bei Ski-Tickets. Das sind laut Bericht die Erfolgsrezepte für das gute Jahresergebnis 2018/19 der Bergbahnen Brigels. Doch die gesteigerten Einnahmen können nicht für neue Investitionen eingesetzt werden.

Südostschweiz
Montag, 14. Oktober 2019, 14:14 Uhr Gute Zahlen
Winter, Sonne, Sonnenschein … verhalfen den Bergbahnen Brigels zu guten Zahlen.
PRESSEBILD

Kommen wir zuerst zu den «nackten» Zahlen: Die Eintritte stiegen laut Mitteilung von 148`581 auf 164`136. Das entspricht einer Steigerung von 10.47 Prozent. Die Gesamterträge konnten auf 5.84 Millionen Franken, oder um 6.4 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig habe der Betriebs- und Personalaufwand reduziert werden können. Das betriebliche Ergebnis EBITDA (vor Finanzerfolg und Steuern) liegt bei 879‘000 Franken, gegenüber 465‘000 Franken im Vorjahr. Der Umsatz stieg auf 769`000 Franken gegenüber 336`000 Franken im Vorjahr. Mit neuen Events, den Marketing-, Verkaufs- und sogenannten «Optimierungsmassnahmen» sowie den hervorragenden Schnee- und Wetterverhältnissen erzielten die Bergbahnen Brigels entsprechend ein positiveres Resultat als im Vorjahr, wie es weiter heisst.

Die Kehrseite der Medaille

Das Unternehmen sei zwar besser auf Kurs als noch vor fünf Jahren, man sei aber noch nicht am Ziel angelangt. Der erwirtschaftete Cashflow müsse unter anderem für Rückzahlungen statt für neue Investitionen eingesetzt werden. Parallel zum ordentlichen Betrieb beschäftigten sich Bergbahnen Brigels mit diversen Projekten, wie das Unternehmen weiter vermeldet. Der Fokus liege in der Sanierung der bestehenden Beschneiungsanlagen, welche bis zur kommenden Wintersaison umgesetzt seien. (ham)

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