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Brambrüesch sucht nochmals 1112 Abokäufer

Die erfolgreich verlaufene «Uffa»-Aktion der Brambrüeschbahn wird fortgesetzt. Zum zweiten Mal können günstige Abos gekauft und damit der Fortbestand der Bahn gesichert werden. Wies danach mit der Bahn weitergeht, entscheidet das Stimmvolk.

Südostschweiz
Mittwoch, 19. September 2018, 11:21 Uhr «Uffa»-Aktion zum Zweiten
Der neue Geschäftsführer Patrick Arnet wirbt für das neue Abonnement.
PRESSEBILD

66 Prozent mehr Gäste hat die erste Aktion «Uffa-Abo» im vergangenen Winter der Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG gebracht. So viele, dass der Churer Hausberg die Aktion wiederholt.

Wie am Mittwoch vor den Medien bekannt gegeben wurde, sind 83 Prozent der «Uffa»-Abonnenten aus Chur. 41 Prozent lösten als Partner, 36 Prozent als Familien und 23 Prozent als Singles. Summa summarum haben laut den Verantwortlichen mehr als acht Prozent der 18'000 Churer Haushalte ein «Uffa»-Abo. 16 Prozent der Abos stammen aus den übrigen Aktionärsgemeinden, ein Prozent der Abos halten Gäste.

Und nun startet die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG eine erneute «Uffa»-Aktion. Zwischen 249 und 399 Franken kostet das Abo für Churerinnen und Churer. Das Ziel: Bis Ende November 1112 neue «Uffa»-Abos verkaufen.

Im Geschäftsjahr 2017/18 konnte – auch dank den «Uffa»-Abos – der Umsatz auf 2,34 Millionen Franken gesteigert werden. Darin ist nur die Hälfte des «Uffa»-Nettoerlöses enthalten. Letztlich resultierte bei einem städtischen Beitrag von 900'000 Franken ein Jahresgewinn von 13'000 Franken.

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Gepostet von Brambrüesch am Mittwoch, 19. September 2018

Neuer Geschäftsführer

«Wir haben einen Macher gesucht, der anpackt, das Team begeistert und die Kunden überraschen kann», formulierte der Churer Stadtrat Tom Leibundgut die Anforderungen an den neuen Geschäftsführer Patrick Arnet. Der 48-Jährige ersetzt Manuela Seeli seit Juli. Arnet gründete früher die Brauerei Chur AG. Er kommt von den Valser Mineralquellen nach Chur. Weiter ergänzt das Team ab Oktober Guntram Seidel als Technischer Betriebsleiter bei der Brambrüeschbahn. «Wir hatten ein gutes Jahr. Dazu trug aber auch das Wetter seinen Anteil bei», sagte Arnegg an der Medienorientierung.

Für die Revision der Pendelbahn Chur–Känzeli und die Sanierung des Skilifts bleibt der Betrieb vom 29. Oktober bis 30. November eingestellt.

Zwei Varianten

Weiterhin blickt die Brambrüeschbahn aber auch in die fernere Zukunft. So gibt es seit Längerem die Idee einer Direktverbindung mit einer Verschiebung der Talstation und einem Ersatz der Gondelbahn ohne Direktverbindung. Involviert in die Ideen ist auch die Stadthalle als potenzieller Standort und damit die Bürgergemeinde. Im Oktober wird die Stadt eine Machbarkeitsstudie vorstellen. Im Frühjahr 2019 dürfte das Churer Stimmvolk entscheiden, wie es mit der Bahn auf den Hausberg weitergeht.

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