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Influencer und Blogger sind wichtige Partner für GRF

Im Tourismusmarketing gibt es heute neue Formen, die man vor ein paar Jahren noch nicht kannte. Dazu gehören beispielsweise das Geschäft mit Influencern oder Bloggern. Auch Graubünden Ferien greift auf solche Massnahmen zurück – und das nicht wenig.

Carmen
Hartmann
Samstag, 08. September 2018, 04:30 Uhr Tourismusmarketing 2.0
Hier sehen wir Wanderer auf der Greina Hochebene. Was für ein Bild!
ALEX STROHL

Bilder, Videos und Texte auf Social-Media-Kanälen würden für das Tourismusmarketing in Graubünden eine sehr wichtige Rolle spielen, sagt Roland Signer, Pressesprecher bei Graubünden Ferien, auf Anfrage von «suedostschweiz.ch». Werden solche Inhalte auf reichweitenstarken Profilen gepostet, würden dadurch viele potenzielle Gäste angesprochen. Graubünden Ferien arbeitet deshalb mit verschiedenen Influencern und Bloggern zusammen.

Wie entstehen gesponserte Postings?

Zum einen sucht die Tourismusorganisation selbst Protagonisten aus, die zu einem bestimmten Thema und zu Graubünden passen. In der Folge erstellen diese Foto-, Video- oder Textmaterial, das anschliessend auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen ausgespielt wird.

Auf der anderen Seite melden sich auch Influencer oder Blogger mit Reisevorschlägen bei Graubünden Ferien und es werden Kooperationen gebildet. Graubünden Ferien bezahlt diese Personen somit entweder für die Inhalte oder in Form von Dienstleistungen. Wie hoch der Betrag ist, hänge vom Aufwand ab, so Signer. Eine genaue Angabe könne man deshalb nicht machen.

Graubünden Ferien hat alleine in diesem Jahr bereits mit zehn Influencern und 37 Bloggern zusammengearbeitet. Dazu gehören beispielsweise Christine Neder, die zusammen mit ihrem Autorenteam unter dem Namen «lilies_diary» fleissig Bild- oder Videopostings auf Instagram erstellt. Ebenfalls öfter im Geschäft war die Organisation mit dem einheimischen Blogger Martin Hoch oder dem Influencer Boris Baldinger.

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