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Glück mit dem Schnee, Pech mit der Sonne, Pläne mit dem Bär

Das Geschäftsjahr 2017/18 der Arosa Bergbahnen war ein gutes. Mehr Sonne in der Wintersaison hätte es noch besser machen können. Für die Zukunft sollen das Bärenland und sein Bewohner für Vermarktungsideen sorgen.

Südostschweiz
Donnerstag, 12. Juli 2018, 15:13 Uhr Arosa Bergbahnen AG

Die Arosa Bergbahnen haben einen sehr guten Winter hinter sich – wenn nur das Wetter auch noch mitgemacht hätte. Einen Ertrag von fast 27 Millionen, einen Gewinn vor Abzügen von fast acht Millionen und einen Reingewinn von 443'000 Franken weisen die Bergebahnen für das Geschäftsjahr 2017/18 aus, wie sie in einer Medienmitteilung am Donnerstag schreiben.

Das bedeutet ein Gewinnwachstum von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2016/17. Zu verdanken haben die Arosa Bergbahnen diesen Gewinnsprung einem Eintrittezuwachs im Winter von 8,2 Prozent (95'000 Eintritte). Entsprechend zufrieden zeigt sich Verwaltungsratspräsident Lorenz Schmid, sieht darin aber noch keine Trendwende: «Wir müssen uns fit machen und agil bleiben, wenn es wieder Ausschläge nach unten gibt.»

Zum perfekten Winter fehlten die Sonnentage

Das Wintergeschäft profitierte vom frühen und ausgiebigen Schneefall schon im November, hatte den Gästen aber mit einigen Neuerungen auch einiges zu bieten, heisst es in der Mitteilung weiter. Namentlich das «Honigland Prätschli», die KuhBar als Aprés-Ski-Hotspot bei der Tschuggenhütte und die «Diamond Slope» am Brüggerhorn, seien zu nennen.

Ein noch besseres Ergebnis habe vor allem die fehlende Sonne verhindert. Für einen perfekten Winter hätte es mir Sonnenschein gebraucht.

Deutlich hinter dem Wintergeschäft zurück hinkt der Sommer. Hier soll aber das Arosa Bärenland, das Anfang August offiziell seine Tore fürs Publikum öffnet, neue Impulse bringen, schreiben die Bergbahnen zuversichtlich.

Thema Bär im Winter und Sommer nutzen

Überhaupt biete das Thema Bär für die Zukunft auch kommunikativ viel Potenzial, ist Philip Holenstein, Direktor der Arosa Bergbahnen, überzeugt. «Die nächste Inszenierung führt beim Skilift Tomeli direkt dem Bärenland entlang und lässt den Bär im Winter träumen. Am Skilift Ried entsteht der Bären-Snowpark. Die Bärenspuren-Suche dem Bach entlang.» Das Thema Bär eigne sich perfekt, die Sommer- und Wintermonate gegenseitig zu bespielen und zu bewerben.

Mit dem Bau des Bike-Flowtrails am Hörnli und dem Ausbau der Beschneiungsanlage sind weitere Projekte bereits angelaufen, die Arosa weitere Potenziale eröffnen sollen. (ofi)

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