Hoteliers haben wieder gut lachen
4,5 Prozent mehr Logiernächte hat das Bundesamt für Statistik im laufenden Jahr verzeichnet als noch von Januar bis September 2016. Bei aller Euphorie: Ein Teil des markanten Wachstums ist simpel zu erklären.
4,5 Prozent mehr Logiernächte hat das Bundesamt für Statistik im laufenden Jahr verzeichnet als noch von Januar bis September 2016. Bei aller Euphorie: Ein Teil des markanten Wachstums ist simpel zu erklären.
Die Schweizer Hoteliers wird es freuen. Bei ihnen haben laut dem Bundesamt für Statistik im laufenden Jahr 4,5 Prozent mehr Gäste übernachtet als noch von Januar bis September 2016.
Auch die Bündner Hoteliers ziehen nach dem Sommer ein positives Fazit. 2017 übernachteten bereits über 4 Millionen Touristen im Kanton. Gegenüber der Vorjahresperiode Januar bis September entspricht das einem Plus von 3,9 Prozent.
Einziger Wermutstropfen in der Bündner Beherbergungsstatistik ist das Fünfjahresmittel. Hier hinkt man dem Durchschnitt nach wie vor hinterher. Und zwar um 2,9 Prozent.
Schweizweit Grund zur Freude
In der folgenden Grafik ist ersichtlich, dass der September 2017 gegenüber jenem des Vorjahres schweizweit deutlich besser abschneidet.
In der folgenden Grafik ist ersichtlich, dass auch der September 2017 gegenüber jenem des Vorjahres deutlich besser abschneidet. Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt das Plus sogar 5,1 Prozent.
Bei aller Freude: Ein Teil des deutlichen Wachstums von 2017 lässt sich simpel erklären. Im laufenden Jahr flossen erstmals auch 14 hotelähnliche Jugendherbergen mit in die Beherbergungsstatistik des Bundes ein. «Diesem Umstand ist bei der Interpretation der Ergebnisse Rechnung zu tragen», schreibt das Bundesamt für Statistik in einer Mitteilung. Wegen dieser zusätzlich erfassten Logiernächte verzerrt sich das Bild also ein wenig.
Am positiven Trend ändert das aber nichts, wie das folgende Diagramm zeigt. Auch wenn die 14 Jugendherbergen bereits im vergangenen Jahr mit in die Berechnung eingeflossen wären, das Wachstum gegenüber 2016 bliebe markant. Trotzdem: Die Zunahme fiele berechnungsbereinigt mit 3,2 Prozent um 1,3 Prozent geringer aus als das effektiv verzeichnete Wachstum.
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