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Rekord-Sommer für Brambrüesch

Die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG (BCD) schliesst das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem soliden Ergebnis ab, heisst es in einer Mitteilung.

Südostschweiz
Freitag, 06. Oktober 2017, 14:12 Uhr Geschäftsbericht 2016/17
Der Winter lief schlecht, der Sommer super: Die BCD schliesst das Geschäftsjahr 2016/17 zufrieden ab.
YANIK BÜRKLI

Wie das Wetter gestaltete sich auch das Geschäftsjahr 2016/17 der BCD: Es ging auf und ab. Man habe einen Rekord-Sommer hinlegen können, auf den ein Minus-Winter folgte, wie es in der Medienmitteilung heisst. Letzteres sei auf bescheidene Schneeverhältnisse zurückzuführen.

Sommer rettet den Winter

Im Sommer 2016 habe man eine Gästezunahme um 13,6 Prozent mit mehr als 38 000 Gästen beobachten können, dazu eine Umsatzsteigerung um 33,6 Prozent. In der Geschichte der BCD hielt sich so der Sommer- und der Winterumsatz erstmals die Waage, wie es in der Mitteilung heisst. Man sehe im Sommergeschäft weiterhin sehr viel Potential.

Kurze Wintersaison im Naturschneegebiet Brambrüesch

Wie schon zuvor konnte die BCD den Skibetrieb in der letzten Saison erst Mitte Januar 2017 aufnehmen und musste ihn im März bereits wieder beenden. Ende der Wintersaison resultierte daraus ein Gästerückgang von 20,8 Prozent und ein Umsatzminus von 9,8 Prozent.

Solides Jahresergebnis

Schlussendlich wurde die Wintersaison durch die Sommersaison nicht nur gerettet, beim Betriebsertrag habe die BCD sogar eine Steigerung von 4,2 Prozent verzeichnen können. Dies entspreche etwa 85 850 Franken. Der Betriebsaufwand belief sich auf 1,277 Mio. Franken, was einer Reduktion von 0,5 Prozent entspreche. Dies konnte erreicht werden, obwohl die BCD beim Personalaufwand durch Weiterbildungen und Anschaffungen von Mitarbeiterbekleidungen in Zusatzaufwendungen investiert hätten. Nach Abzug von Abschreibungen, Zinsen und Steuern weise die BCD einen Gewinn von 13 150 aus.

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