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Nevin Galmarini nicht mehr im Kader der Nationalmannschaft

Nevin Galmarini nicht mehr im Kader der Nationalmannschaft

Swiss-Snowboard hat die Selektionen für den kommenden Snowboard-Winter vorgenommen. Nevin Galmarini ist nicht mehr Teil der Nationalmannschaft. Andere Südostschweizer steigen in höhere Kader auf.

Südostschweiz
vor 2 Monaten in
Wintersport

Sacha Giger, Direktor Ski Freestyle, Snowboard & Telemark, hat mit dem Trainerteam und der Selektionskommission die Kaderselektionen der Snowboarder für die Saison 2021/22 vorgenommen.

Insgesamt 52 Athletinnen und Athleten selektionierte Swiss-Snowboard für die Saison 2021/22, 13 davon erhielten den Nationalmannschafts-Kaderstatus. Die grösste Nationalmannschaft bildet das Freestyle-Team mit sieben Mitgliedern, gefolgt von den Alpin-Snowboardern mit vier und bei den Snowboardcrossern sind es deren zwei.

Nevin Galmarini zurückgestuft

Olympiasieger Nevin Galmarini kann sich nicht im Nationalmannschaftskader der Alpin-Snowboarder halten und fällt eine Stufe zurück ins «Alpin Pro Team» – trotz starken Leistungen an der diesjährigen WM im slowenischen Rogla. Mit einem fünften und einem neunten Platz bewies er, dass er in entscheidenden Rennen noch immer Topresultate herausfahren kann. Diese Resultate müssen zudem vor dem Hintergrund seiner schweren Rückenverletzung betrachtet werden. Fast zwei Jahre absolvierte Galmarini vor der Saison keine Wettkämpfe mehr.

Südostschweiz bleibt stark vertreten

Mit dem Bündner Dario Caviezel, der Glarnerin Ladina Jenny und der Sarganserländerin Julie Zogg gehören weiterhin drei Athletinnen und Athleten aus der Südostschweiz der Nationalmannschaft an. Komplettiert wird das Quartett mit der Zürcherin Patrizia Kummer.

Erfreulich ist auch der Aufstieg der Engadinerin Larissa Gasser, die es vom «Challenger Team» ins «Alpin Pro Team» schafft. Gasser gewann diese Saison die Europacup-Gesamtwertung und fuhr im Weltcuprennen in Rogla auf Rang 6.

Moritz Boll in Freestyle-Nationalmannschaft berufen

Bei den Snowboard Freestylern klettert der Davoser Moritz Boll eine Stufe höher ins Nationalteam. Boll fährt sowohl in der Disziplin Big Air als auch im Slopestyle. Boll überzeugte unter anderem am Laax Open, wo er mit dem besten Wert in den Slopestyle-Halbfinals auf sich aufmerksam machte.

Ein anderer Davoser behält den Status: Jan Scherrer verbleibt in der Nationalmannschaft der Snowboard Freestyler. Berenice Wicki wie Scherrer und Boll vom Klub Snowboard Davos  schafft es zudem von der dritthöchsten Stufe in die zweithöchste, dem «Frestyle Pro Team». (krr)

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