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Bündner Siege und Podestplätze beim ersten Swiss Irontrail

Am Samstag sind rund 380 Läuferinnen und Läufer zur Premiere des Swiss Irontrails in Savognin gestartet. Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit.

Südostschweiz
07.08.22 - 09:27 Uhr
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Zum ersten Mal überhaupt fand am Samstag der Swiss Irontrail im Val Surses statt. Rund 380 Läuferinnen und Läufer traten die Rennen auf den Trails durch den Parc Ela, den grössten Naturpark der Schweiz, an. Laut Organisationskomitee standen zudem rund 80 Helferinnen und Helfer im Einsatz, welche die Athletinnen bei den Strecken- und Verpflegungsposten angespornten. Zu Unfällen sei es glücklicherweise nicht gekommen und das bereitstehende Sanitätsteam vom Center da Sanadad habe nur kleinere Blessuren behandeln müssen.

Erfolgreiche Bündner

Auf der langen Distanz über 43,6 Kilometer war Dominic Funk aus Samedan der Schnellste. Er kam mit einer Zeit von 4:15.59 ins Ziel. Mit einem Rückstand von 24:41 Minuten folgte Rolf Thallinger (Utzenstorf). Kurz darauf kam Diego Torriani aus Ittigen ins Ziel.

Die Freude beim zahlreich anwesenden Publikum war laut Veranstalter riesig, denn die einheimische Nina Carisch aus Savognin siegte bei den Frauen mit einer Zeit von 5:56:40 vor Priska Faes (Luzern) und Tanja Willi (Lantsch/Lenz).

Zum 14-Kilometer-Rennen über 546 Höhenmeter starteten rund 160 Läuferinnen und Läufer am Vormittag in Savognin. «Die abwechslungsreiche Strecke verlangte den Athleten auch bei der Kurzstrecke alles ab», schreiben die Veranstalter. Als erster ins Ziel kam der Berner Marco Wildhaber mit einer Zeit von 1:00:31. Der Bündner Livio Corsini aus Lenzerheide wurde Zweiter, vor dem Zürcher Manuel Sprenger.

Die schnellste Frau auf der Kurzdistanz war Laura Kessler aus Elgg mit einer Zeit von 1:17:59. Die Bündnerin Petra Casty aus Trin Mulin kam nur 5 Minuten später ins Ziel. Nathali Hartmann aus Eggenwil wurde Dritte.

Die nächste Austragung des Swiss Irontrails soll schon 2023 über die Bühne gehen. Dies am ersten Juliwochenende. (red)

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