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Die Bike-WM war nicht nur für Schurter ein Erfolg

Die Bike-Weltmeisterschaft auf der Lenzerheide entpuppte sich zu einem grossen Erfolg - nicht nur für den Bündner Nino Schurter, sondern für den ganzen Kanton.

Tanja
Egli
Dienstag, 11. September 2018, 13:06 Uhr Graubünden Ferien
Mountain Bike World Championships 2018 WM Lenzerheide Nino Schurter
Der Bikesport hat letztes Wochenende ganz Graubünden begeistert.
OLIVIA ITEM

Graubünden stand letzte Woche ganz im Zeichen des Bikesports. Von Mittwoch bis Sonntag haben sich Profisportler aus der ganzen Welt auf der Lenzerheide gemessen. Die Bike Weltmeisterschaft brachte nicht nur einem Bündner - Nino Schurter - die erwartete Goldmedaille, sondern ist für den ganzen Kanton ein voller Erfolg, wie Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, auf Anfrage erklärt.

«Das Gesamtpaket: die Weltmeisterschaft, der Bikesport, der idyllische Ort Lenzerheide, Namen wie Nino Schurter oder Jolanda Neff plus das perfekte Wetter, hat mich betreffend Besucherzahlen bereits zuvor positiv gestimmt.» Dass es dann aber gleich 65'000 werden, habe auch seine Erwartungen deutlich übertroffen, so Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien.

Auch der Weltmeister Nino Schurter ist von den Besucherzahlen auf der Lenzerheide hin und weg. So vergleicht er auf Facebook die Stimmung gar mit einem Openair.

Gute Aussichten für die Zukunft

«Graubünden setzt schon sehr lange auf das Mountainbiken und hat in der Schweiz diesbezüglich klar die Nase vorne», erklärt Vincenz. Auf einen Grossanlass wie diese WM werde bereits früh hingearbeitet. Dass es dann zu einem solchen Erfolg komme, bringe auch für die Zukunft erfreuliche Aussichten mit sich. «In den nächsten fünf Jahren wird, wie bereits angekündigt, das Swiss Epic in Graubünden stattfinden.

Zudem werde auf weitere Weltcuprennen auf der Lenzerheide gesetzt. «Wer weiss, vielleicht kann da nochmals etwas in Richtung WM aufgebaut werden», so Vincenz. Ansonsten werde in sehr vielen Orten im Kanton Graubünden die Infrastruktur im Bikesport weiterhin verbessert. Nebst Bikeparks und weiteren Infrastrukturen für den Bikesport, werde auch das E-Mountainbike stark berücksichtigt werden. «Insofern hat der Kanton Graubünden sehr gute Aussichten, was das Thema Velofahren in den Bergen in Zukunft noch bringen wird», sagt Martin Vincenz erfreut.

Perfekte Organisation

In erster Linie sei ein solcher Grossanlass, wie diese Bike WM natürlich eine Imageführende Sache. «Ein solcher Anlass motiviert, sensibilisiert und zeigt, dass der Kanton Graubünden bereit ist für den Bikesport.» Auf der anderen Seite werde es sicherlich auch einige Leute geben, welche nun diese WM Strecke selbst befahren möchten. Dies kenne man bereits von den Skiweltcuppisten. «Was nicht unterschätzt werden darf, ist die Wirkung nach Innen. Für Touristikerinnen und Touristiker sei dieser Anlass eine tolle Motivationsspritze für die Zukunft. «Einen solchen Anlass zu stemmen ist keine einfache Aufgabe. Das OK und alle weiteren Involvierten auf der Lenzerheide haben eine riesen Leistung gezeigt - die Bike WM war perfekt organisiert», rühmt Vincenz die Organisatoren.

Auch der Nachwuchs unter den rund 65'000 Besucherinnen und Besuchern wurde am Grossanlass berücksichtigt. «Kinder sind die Gäste der Zukunft. Mit unseren beiden Parcours haben wir definitiv ins Schwarze getroffen», schliesst Vincenz ab.

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