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Die Jungen sollen in Graubünden bleiben

Nach Abschluss der U16 haben talentierte Fussballspieler keine Möglichkeit, eine Ausbildung zum Aktivfussballer in Graubünden zu machen. Sie wandern nach Liechtenstein aus und bleiben dann dort. Der Bündner Fussballverband will das ändern.

Victoria
Sutter
Montag, 05. Februar 2018, 10:02 Uhr Fussball
Der Chur 97-Präsident Josef Müller und Claus Caluori, Präsident vom BFV (v.l.), sind Feuer und Flamme für ihr Nachwuchsprojekt, welches den Standort Graubünden für junge Fussballer attraktiver machen soll.
Der Chur 97-Präsident Josef Müller und Claus Caluori, Präsident vom BFV (v.l.), sind Feuer und Flamme für ihr Nachwuchsprojekt, welches den Standort Graubünden für junge Fussballer attraktiver machen soll.
VICTORIA SUTTER

Der Bündner Fussballverband BFV führt im Rahmen eines Nachwuchsförderungsprojektes zwei neue Teams ein: Ein U18- und ein U20-Team. Mit diesen sollen junge Fussballtalente ab 16 Jahren die Möglichkeit zur Ausbildung zum Aktivfussballer bekommen.

Bis jetzt ist es so, dass es in Graubünden keine solche Teams gibt, weswegen die meisten ambitionierten Jungfussballer zum Liechtensteinischen Fussballverband gehen. Meist bleiben sie dann dort und spielen in einem liechtensteinischen Klub weiter.

Ab kommender Saison 2018/19 soll sich das ändern: Zusammen mit dem Vorstand von Chur 97 möchte der BFV den Standort Graubünden für Jungfussballer attraktiver gestalten. Die technische Leitung der neuen Teams liegt beim BFV, die Administration und Organisation bei Chur 97. Die Kosten teilen sich die beiden Organisationen jeweils zur Hälfte auf.

Am Montagmorgen stellten Claus Caluori, der BFV-Präsident, und Josef Müller, Präsident von Chur 97, ihr Projekt vor und erklärten RSO-Moderatorin Katharina Balzer, dass es schön wäre, mal wieder einen Bündner Nationalspieler zu haben.

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