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HCD-Verteidiger über die vielen Strafen: «In den Play-offs ist das nicht akzeptabel»

Nach dem 2:3 gegen die ZSC Lions äussert sich HCD-Verteidiger Dominik Egli über die Gründe für die Niederlage, fordert mehr Disziplin und verrät, an was er am trainingsfreien Montag nicht denken will.

Stefan
Salzmann
20.03.23 - 07:30 Uhr
Eishockey
HCD-Verteidiger Dominik Egli: «Schlussendlich hat uns das vielleicht den Sieg gekostet.»
HCD-Verteidiger Dominik Egli: «Schlussendlich hat uns das vielleicht den Sieg gekostet.»
Bild Gian Ehrenzeller / Keystone

Dominik Egli, Verteidiger des HC Davos, sieht den Grund für die 2:3-Niederlage im dritten Play-off-Spiel gegen die ZSC Lions einmal mehr in zu vielen Strafen, die sich der HCD am Sonntagabend leistete. Direkt nach Spielschluss sagte er: «Wie schon im ersten Spiel in Zürich haben wir uns auch heute das Leben wieder selber schwer gemacht mit viel zu vielen dummen und unnötigen Strafen.»

Schon beim Auftaktspiel der Play-off-Viertelfinalserie gegen die ZSC Lions leisteten sich die Davoser viele Undiszipliniertheiten, welche die Zürcher eiskalt bestraften. 1:4 verlor der HCD damals. Im Davoser Eisstadion zwei Tage später waren die Landwassertaler dann äusserst diszipliniert und konnten auch deshalb verdient mit 2:1 gewinnen und die Serie zum 1:1 ausgleichen. Doch am Sonntagabend in Zürich gerieten die Davoser wieder ins alte Fahrwasser.

Egli hat keine Erklärung dafür und sagt: «Es ist einfach undiszipliniert von uns. Im ersten Drittel konnten wir die Situationen noch überstehen. Daraus hätten wir eigentlich im zweiten Drittel lernen sollen. Keine Ahnung, weshalb wir es wieder machten. Schlussendlich hat uns das vielleicht den Sieg gekostet.»

Interview Roman Michel

Ein freier Montag 

Dass es trotz undiszipliniertem Auftritt beinahe noch in die Verlängerung reichte, macht dem HCD-Verteidiger Mut: «Positiv ist, dass wir fast noch zurückgekommen wären und im letzten Drittel kämpften. Aber die Leistung zuvor war nicht akzeptabel.» Und darum fordert er: «Wir müssen lernen, disziplinierter zu sein. Dann haben wir eine Chance.» 

 

Obwohl trotz drei Partien in sechs Spielen die Energiereserven noch ausreichend sind, ist Egli nicht unglücklich darüber, dass erst am Mittwoch wieder gespielt wird. Am Montag will er «den Kopf frei bekommen, den Körper regenerieren und versuchen, ein wenig von der Eishalle wegzukommen». Damit er und seine Teamkollegen sich am Dienstag gut erholt auf das vierte Spiel der Play-off-Viertelfinalserie vorbereiten können. 

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