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Giftige Spinne in Churer Laden gefangen

Eine mutige Verkäuferin hat in Chur eine vermeintlich hochgiftige Bananenspinne gefangen. Letztlich handelte es sich aber um eine leicht giftige Krabbenspinne.

Südostschweiz
Donnerstag, 11. April 2019, 13:27 Uhr Mutige Verkäuferin
Die Verkäuferin fing die Spinne kurzerhand ein.
STADTPOLIZEI CHUR

Die Stadtpolizei Chur ist am Donnerstagmorgen zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen worden. Eine Verkäuferin eines Lebensmitteldiscounters entdeckte im Lager eine vermeintlich hochgiftige Bananenspinne.

Wie es in einer Mitteilung heisst, fackelte die Frau nicht lange und fing die Spinne ein. Die Stadtpolizei Chur brachte sie dann zur Artenbestimmung einem Experten. Wie es sich herausstellte, handelt es sich bei der Spinne um eine leicht giftige Krabbenspinne, welche oftmals mit der hochgiftigen Bananenspinne verwechselt wird.

Die eingefangene Krabbenspinne. STADTPOLIZEI CHUR

Der Verbreitungsschwerpunkt liegt laut der Mitteilung in Südostasien. Als «blinder Passagier» ist das Tier wahrscheinlich durch die Einfuhr von Früchten und Gemüsen im Discounter gelandet.

Die gefangene Spinne wird nun an einen Terrarienhalter abgegeben.

Bereits Ende 2017 musste die Stadtpolizei Chur wegen einer Spinne ausrücken. Das Tier versetzte eine Einwohnerin in deren Schlafzimmer in Angst und Schrecken. Jene Spinne war aber harmlos. (so)

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